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Nachrichten


Grafschaft-Gelsdorf/Neubiberg. „Die virtuelle Welt hat uns mental überrollt“, warnte einmal Friedrich Wilhelm Kriesel. Der frühere Kommandeur des Kommandos Strategische Aufklärung der Bundeswehr in Grafschaft hat sich lange und intensiv mit den Gefahren des World Wide Web und den Dimensionen „virtueller Gefechtsfelder“ befasst. Unter anderem zeichnete er verantwortlich für den Aufbau einer Bundeswehr-Fähigkeit „Computer-Netzwerk-Operationen“. In seiner 2011 veröffentlichten Problemanalyse „Cyberwar“ schreibt der frühere Brigadegeneral: „Cyberwar (geht) weit über die militärischen Aspekte von Kriegführung hinaus und betrifft alle Lebensfunktionen eines entwickelten Staates. Die Verteidigung gegen virtuelle Kriegführung ist deshalb eine gesamtstaatliche und nicht eine vorrangig militärische Aufgabe.“ Diese ganzheitliche Betrachtungsweise favorisieren auch die Gründer des neuen Forschungszentrums CODE der Universität der Bundeswehr München.

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Berlin.(Afghanistan). Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das da am 28. Januar 2013 in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin-Pankow gestartet wurde: Alle deutschen Sicherheitsgesetze, beschlossen nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, sollen jetzt kritisch hinterfragt werden. Gebildet wurde dazu eine Regierungskommission, die an diesem Montag ihre Arbeit aufnahm. Viel Zeit bleibt den Experten nicht, bereits im Frühsommer sollen Ergebnisse präsentiert werden. Zudem bewegt sich das Gremium in einem extremen Spannungsfeld, denn im Kern geht es um die Frage „Mehr Sicherheit und weniger Datenschutz?“.

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Düsseldorf. In Deutschland wächst die Gefahr islamistischer Anschläge. Davor warnte jetzt der Kommandeur der GSG 9 der Bundespolizei, Olaf Lindner. Er äußerte sich in einem Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post, das am 11. Februar veröffentlicht wurde.

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Bonn/Berlin. Der gescheiterte Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof am 10. Dezember hat erneut eine intensive Debatte über die Verstärkung der Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen ausgelöst. Allerdings mehr in der Politik. Die Bürger scheinen sich mehrheitlich einig: Vier Fünftel der Deutschen (81 Prozent) befürworten eine Ausweitung, lediglich ein Fünftel (18 Prozent) lehnen dies ab; in allen Parteianhängerschaften findet mehr Videoüberwachung mehrheitlich Zustimmung.

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Berlin. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben aus brisanten Informationen des Militärischen Abschirmdienst (MAD) zu Rechtsextremisten nicht die nötigen Konsequenzen gezogen: Diese Kritik wurde am 29. November von Mitgliedern des Untersuchungsausschusses bei der Anhörung Karl-Heinz Brüsselbachs geäußert, von 2010 bis 2012 Präsident des Bundeswehr-Geheimdienstes.

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