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Nachrichten


Koblenz/Düsseldorf/Kassel/Bremen. Die deutschen Panzergrenadiere erhalten demnächst neun Simulatoren für den Schützenpanzern Puma. Die genaue Bezeichnung der Systeme: Ausbildungsgerät Schieß- und Gefechtsausbildung, kurz AGSP. Der Lieferauftrag, erteilt am 19. Dezember 2025 vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), erging an die in Kassel ansässige PSM Projekt System & Management GmbH. PSM ist ein Joint Venture von KNDS Deutschland und Rheinmetall.

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Berlin. Mit dem Thema „Schießsportgruppen auf Bundeswehr-Gelände“ befasste sich vor Kurzem der AfD-Bundestagsabgeordnete Dirk Brandes. Der Parlamentarier (Wahlkreis Hannover-Land II, Niedersachsen) wandte sich dazu mit einer Schriftlichen Frage an die Bundesregierung. Am 14. Mai antwortete ihm der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Sebastian Hartmann. Die Antwort dürfte vielen Schießsportgruppen in Deutschland nicht gefallen …

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Schrobenhausen/Farnborough (England). Der europäische Konzern MBDA präsentiert seit 2010 alljährlich Konzeptarbeiten seiner Mitarbeiter, die sich mit Innovationen im Bereich der komplexen Waffensysteme für das Jahr 2035 und darüber hinaus befassen. Während der Farnborough International Airshow 2014 stellte MBDA, das als weltweit führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Lenkflugkörper und Lenkflugkörpersysteme gilt, jetzt STRATUS vor. CVW101 STRATUS ist das neueste Ergebnis der MBDA-Projektreihe „Concept Visions“. Es bietet einen neuartigen Ansatz für den Command & Control-Bereich und die Missionskontrolle von Lenkflugkörpersystemen in verschiedenen Einsatzbereichen (Boden, Luft und See) und unterschiedlichen Plattformen. Dazu MBDA: „Durch die neue Herangehensweise werden die zur Verfügung stehenden Waffensystemressourcen im Gefechtsfeld optimal genutzt und die gewünschte Wirkung zeitnah bereitgestellt.“

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Grafschaft-Gelsdorf/Neubiberg. „Die virtuelle Welt hat uns mental überrollt“, warnte einmal Friedrich Wilhelm Kriesel. Der frühere Kommandeur des Kommandos Strategische Aufklärung der Bundeswehr in Grafschaft hat sich lange und intensiv mit den Gefahren des World Wide Web und den Dimensionen „virtueller Gefechtsfelder“ befasst. Unter anderem zeichnete er verantwortlich für den Aufbau einer Bundeswehr-Fähigkeit „Computer-Netzwerk-Operationen“. In seiner 2011 veröffentlichten Problemanalyse „Cyberwar“ schreibt der frühere Brigadegeneral: „Cyberwar (geht) weit über die militärischen Aspekte von Kriegführung hinaus und betrifft alle Lebensfunktionen eines entwickelten Staates. Die Verteidigung gegen virtuelle Kriegführung ist deshalb eine gesamtstaatliche und nicht eine vorrangig militärische Aufgabe.“ Diese ganzheitliche Betrachtungsweise favorisieren auch die Gründer des neuen Forschungszentrums CODE der Universität der Bundeswehr München.

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