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Nachrichten


Bonn/Koblenz/Berlin. Gibt es bei der Bundeswehr einen Reparatur-Stau, der die materielle Einsatzbereitschaft gefährden könnte? Aktuelle Medienberichte legen nahe, dass Waffensysteme und Fahrzeuge der deutschen Streitkräfte wegen fehlender Ersatzteile offenbar nicht in dem Maße genutzt werden können, wie geplant und notwendig. Dies alles geht aus einem internen Lagebericht eines zentralen Bundeswehr-Dienstleisters, der in Bonn ansässigen Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (kurz HIL GmbH oder HIL), hervor, der als eine Art „Brandbrief von Führungskräften“ an die Öffentlichkeit gelangt ist. Mit dem Schreiben hatte sich zunächst die Recherche-Kooperation WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung befasst. Gestützt wurde und wird der alarmierende Befund zudem von Insidern aus der Truppe.

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Berlin. Das Bundesministerium der Verteidigung, kurz BMVg, hat die Standorte für seine 24 neuen Musterungszentren festgelegt und jetzt veröffentlicht. Damit ist zugleich der Startschuss für den schrittweisen Aufbau der Kapazitäten, die für die flächendeckende verpflichtende Musterung ab Juli 2027 benötigt werden, gefallen.

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Berlin/Düsseldorf/Koblenz. Der Rüstungskonzern Rheinmetall und dessen Division „Digital Systems“ haben einen Großauftrag über die Lieferung von Loitering Munition Typ FV-014 erhalten. Ein entsprechender Vertrag wurde am heutigen Mittwoch (22. April) im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, kurz BAAINBw, unterzeichnet. Die Qualifizierung soll ab dem zweiten Quartal 2026 beginnen, die Auslieferung dann in der ersten Jahreshälfte 2027.

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Berlin/Rostock. Die Deutsche Marine wird wohl in absehbarer Zukunft neben Wilhelmshaven einen zweiten Marinestützpunkt an der Nordsee erhalten. Entsprechende Planungen sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits aufgenommen worden sein. So meldete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in seiner Sendung „Aktuell“ am 6. April, dass derzeit Bremerhaven und Emden als neuer Militärhafen favorisiert würden. Beide maritimen Standorte hätten bereits Erfahrung im Umschlag militärischer Güter, etwa bei Verlegeübungen und Truppentransporten. Der neue Stützpunkt soll laut NDR die logistischen Kapazitäten der Bundeswehr erweitern.

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Zweibrücken/Berlin. Im Skandal um Rechtsextremismus, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe beim Fallschirmjägerregiment 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken hat die Bundeswehr nun neue Zahlen genannt. „Wir nehmen die Vorwürfe gegen Angehörige des in der Niederauerbach-Kaserne stationierten Regiments weiterhin sehr ernst“, teilte ein Sprecher des Deutschen Heeres auf Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios mit. Nach aktuellem Stand gehe man von vermutlich bis zu 59 Beschuldigten aus.

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