Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall beziehungsweise dessen Tochterunternehmen Rheinmetall Project Solutions GmbH wird weitere mobile Rettungsstationen an die Bundeswehr liefern. So soll die Truppe in Erweiterung einer früheren Bestellung zusätzlich 149 geschützte und ungeschützte Systeme im Wert von mehr als 500 Millionen Euro (brutto) erhalten. Dieser Abruf aus einem Ende 2024 erteilten Rahmenvertrag ist laut Rheinmetall „der bislang größte Auftrag, den die damit betraute Tochter jemals erhalten hat“. Die Produktion der Rettungsstationen soll im ersten Quartal 2027 starten.
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Koblenz/Taufkirchen. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat das Unternehmen Hensoldt, eines der führenden europäischen Häuser für Verteidigungs- und Sicherheitselektronik, mit der Lieferung des Systems für die sogenannten „Joint Fire Support Teams abgesessen“ beauftragt. Die Serienbeauftragung „JFST abgesessen“ folgt jetzt einem vorangegangenen Auftrag des BAAINBw, bei dem der Nachweis der Leistungsfähigkeit des von Hensoldt entwickelten Systems erbracht werden konnte.
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Ditzingen/Düsseldorf/Bremen. Das Unternehmen Rheinmetall ist Generalunternehmer beim Modernisierungsprogramm „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) für die Bundeswehr. Jetzt hat der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern beziehungsweise das in Bremen ansässige Rheinmetall-Tochterunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH die Firma Thales mit der Lieferung optronischer Sichtsysteme im mittleren vierstelligen Bereich beauftragt. Wie die Thales-Zentrale in Ditzingen in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird die Lieferung „Nachtsichtsysteme der neuen Generation sowie einsatzerprobte und marktverfügbare Tag-/Nachtsichtgeräte XTRAIM©“ umfassen. Die ersten Auslieferungen sind für 2027 geplant; anschließend erfolgt die Hochskalierung auf mehrere hundert Systeme pro Monat.
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Koblenz/Düsseldorf/Unterlüß/Schrobenhausen. Die beiden Unternehmen Rheinmetall Waffe Munition GmbH (eine Tochter des Rheinmetall-Rüstungskonzerns) und MBDA Deutschland GmbH haben in den vergangenen Jahren und Monaten gemeinsam für die Deutsche Marine einen sogenannten „Laserwaffendemonstrator“ (LWD) entwickelt. Der Demonstrator – Projektname „HoWiSM“ (Achtung Begriffsungetüm: „Hochpräzise und skalierbare Wirkung gegen agile/signaturarme Ziele im Nah- und Nächstbereich schwimmender Systemträger der Marine“) war unter anderem im Zeitraum Juni 2022 bis September 2023 erfolgreich an Bord der Fregatte „Sachsen“ getestet worden. Am heutigen Donnerstag (9. Juli 2026) unterzeichnete die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Annette Lehnigk-Emden, einen Vertrag mit Rheinmetall und MBDA Deutschland „zur Entwicklung eines revolutionären, laserbasierten Waffensystems“. Das Beschaffungsamt erinnerte bei der Vertragsunterzeichnung daran: „Die wirksame Abwehr gegnerischer Waffen ist von zentraler Bedeutung für die Handlungsfreiheit in der Gefechtsführung und die Herstellung der eigenen Wirkungsüberlegenheit.“
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Berlin. Das Megaprojekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ – kurz D-LBO – ist eines der großen und teuren Vorhaben der deutschen Streitkräfte. Mit D-LBO, das einmal analoge Funktechnik komplett ablösen und abhörsichere Kommunikation und ein gemeinsames Lagebild ermöglichen soll, will die Bundeswehr ihre Landstreitkräfte in die Zukunft führen. D-LBO hat ein Finanzvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro und wird in die beiden Varianten „Basic“ und „Vollausstattung“ unterteilt.
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