Überlingen/Ulm. Anfang September konnten Diehl Defence und Elbit Systems Deutschland bei einer Live-Demonstration erfolgreich die operative Leistungsfähigkeit der Loitering-Munition „SkyStriker“, bekannt auch als Kamikaze- oder Wirk-Drohne, vorstellen. Mit der Erprobung wurde somit im Rahmen der strategischen Partnerschaft der beiden Unternehmen ein erstes wichtiges Etappenziel erreicht. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung hatten Diehl und Elbit im Juni dieses Jahres auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin geschlossen.
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Immenstaad. Der Rüstungskonzern Hensoldt hat einen weiteren Entwicklungsvertrag für die Einsatzunterstützungsanlage (EUA) „Optarion“ unterzeichnet. Auftraggeber ist das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Der Vertrag im Wert von rund 15 Millionen Euro soll die Weiterentwicklung der Bodenstation fortführen, die bereits Führungsinformationssysteme der Bundeswehr – darunter das „Battle Management System“ (BMS) – mit den fliegenden Plattformen des Deutschen Heeres verbindet.
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Rostock/Erding/Lod nahe Tel Aviv (Israel). Im Seegebiet zwischen Irland und Island fand in der Nacht zum gestrigen Mittwoch (2. September) ein geheimer Test an Bord der Fregatte „Sachsen-Anhalt“ mit dem israelischen Raketensystems LORA (steht für „Long Range Attack“) statt. Mit Blick auf äußere Gefahren sei dieser Test „ein deutliches Zeichen der Abschreckung“, heißt es seitens der Bundeswehr. Jetzt sollen Pläne für eine Beschaffung des Waffensystems, das eine Reichweite von fast 500 Kilometer hat, vorangetrieben werden. Hersteller der ballistischen Rakete ist Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI), Israels größter Luft- und Raumfahrtkonzern.
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Koblenz/Düsseldorf/Unterlüß/Schrobenhausen. Die beiden Unternehmen Rheinmetall Waffe Munition GmbH (eine Tochter des Rheinmetall-Rüstungskonzerns) und MBDA Deutschland GmbH haben in den vergangenen Jahren und Monaten gemeinsam für die Deutsche Marine einen sogenannten „Laserwaffendemonstrator“ (LWD) entwickelt. Der Demonstrator – Projektname „HoWiSM“ (Achtung Begriffsungetüm: „Hochpräzise und skalierbare Wirkung gegen agile/signaturarme Ziele im Nah- und Nächstbereich schwimmender Systemträger der Marine“) war unter anderem im Zeitraum Juni 2022 bis September 2023 erfolgreich an Bord der Fregatte „Sachsen“ getestet worden. Am heutigen Donnerstag (9. Juli 2026) unterzeichnete die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Annette Lehnigk-Emden, einen Vertrag mit Rheinmetall und MBDA Deutschland „zur Entwicklung eines revolutionären, laserbasierten Waffensystems“. Das Beschaffungsamt erinnerte bei der Vertragsunterzeichnung daran: „Die wirksame Abwehr gegnerischer Waffen ist von zentraler Bedeutung für die Handlungsfreiheit in der Gefechtsführung und die Herstellung der eigenen Wirkungsüberlegenheit.“
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Berlin/München. Kleine, kostengünstige Drohnen verändern das Gefechtsfeld grundlegend. Dies zeigt insbesondere der Krieg in der Ukraine. Vor allem FPV-Drohnen gelten als schwer abzufangende Bedrohung, für die klassische Luftverteidigungssysteme oft zu teuer oder nicht effektiv genug sind (FPV = First Person View; beim Einsatz von FPV-Drohnen werden Bordkameras verwendet, die Live-Bilder vom Flug übermitteln). Das Münchner Defence-Tech-Unternehmen SkyLANX GmbH präsentierte vor Kurzem im Rahmen der „Medic Quadriga 2026“ eine modulare Plattform zur laserbasierten Abwehr kleiner und kleinster Drohnen. Die Plattform ist laut SkyLANX „für unterschiedliche Einsatzfelder von militärisch bis zivil konzipiert“ – vom Schutz militärischer Einheiten, Konvois oder temporärer Einsatzbasen bis hin zu Flughäfen, Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur.
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