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Nachrichten


Berlin. Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Mittwoch (9. September) im Rahmen der Haushaltswoche den Verteidigungsetat (Einzelplan 14) für das Jahr 2027 in erster Lesung beraten. Die abschließende Verabschiedung des Haushalts 2027 im Bundestag ist für Ende November 2026 geplant. Die wichtigsten Zahlen zum Wehretat im kommenden Jahr:
– Regulärer Haushalt, Einzelplan 14: 109,7 Milliarden Euro (nach 82,7 Milliarden Euro im Jahr 2026);
– Sondervermögen „Bundeswehr“: zusätzliche 29,9 Milliarden Euro (nach 25,5 Milliarden Euro 2026);
– Gesamtausgaben Verteidigung: rund 139,6 Milliarden Euro – ein Rekordwert und massiver Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (plus 31,4 Mrd. Euro).

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Berlin. Als russische Truppen am 24. Februar 2022 auf Befehl von Präsident Wladimir Putin in die Ukraine einfielen, reagierte der Westen – mit für Moskau schmerzhaften Sanktionierungen aber auch mit eigener massiver Aufrüstung. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz beispielsweise verurteilte in seiner Regierungserklärung im Rahmen der Sondersitzung zum Krieg in der Ukraine vor dem Deutschen Bundestag am 27. Februar 2022 das Vorgehen Putins scharf. Der Sozialdemokrat sprach von einer „Zeitenwende“ und kündigte ein schuldenfinanziertes Sondervermögen „Bundeswehr“ in Höhe von 100 Milliarden Euro an. Seither wuchs auch das reguläre deutsche Verteidigungsbudget. 2026 stehen nach Regierungsangaben 82,7 Milliarden Euro im „normalen“ Haushalt und 25,5 Milliarden Euro aus dem Sonderetat für die Bundeswehr zur Verfügung.

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Berlin/Eckernförde. Eine Unterwasser-Minensprengung durch Kräfte der Marine kann Meerestiere wie Schweinswale und Robben erheblich gefährden. Die enormen Druckwellen unter Wasser verursachen schwere Verletzungen, Gehörschäden oder gar den Tod. Umweltschützer fordern deshalb den Einsatz von Schutzmaßnahmen wie Blasenschleier, um den Lärm und die Druckbelastung zu dämpfen.

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Berlin. „Deutschland steht angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen vor der Aufgabe, den Dienst in der Bundeswehr sichtbarer zu würdigen. Während es bereits Ehrenkreuze und Einsatzmedaillen für besondere Leistungen oder Auslandseinsätze gibt, fehlt bislang ein Ehrenzeichen, das den reinen Wehrdienst und die damit verbundene Treue in angemessener Form ehrt.“ So beginnt der Text einer Petition, die sich an den Deutschen Bundestag beziehungsweise die Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes richtet. Hinter der Initiative steht unter anderem Hauptmann der Reserve Philipp Wabnig, der das Vorhaben bereits in einigen Fachmedien vorstellen konnte.

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Berlin. Für Reservisten der Bundeswehr sind Wehrübungen nach wie vor freiwillig. Bleibt das so? Wie am heutigen Donnerstag (9. April) unter anderem das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL mit Bezug auf das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtete, will dies der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Röwekamp künftig ändern. Röwekamp, seit dem 21. Mai 2025 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, sagte gegenüber dem RND: „Wir können uns in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage keine Reserve leisten, die nur auf freiwilliger Basis funktioniert. Wenn wir die Bundeswehr ernsthaft stärken wollen, brauchen wir mehr Verlässlichkeit und Verbindlichkeit.“

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