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Nachrichten


Kiel/Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Es war historisch – im Zeitraum 9. bis 11. September 2026 besuchte erstmals mit Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahyan ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Beide Länder wollen ihre Beziehungen ausbauen. Der Golfstaat plant dabei Investitionen von rund 40 Milliarden Euro. Investiert werden soll unter anderem in die Bereiche „Künstliche Intelligenz“ und „Energie“. Auch soll es eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Verteidigung und der Verteidigungstechnologie geben. Gleichzeitig wurde die Unterzeichnung von 29 Absichtserklärungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmen der VAE und deutschen Unternehmen mit einem Gesamtwert von mehr als 9,3 Milliarden Euro bekanntgegeben. So besiegelten der deutsche Marineschiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – und die emiratische EDGE Group ein Memorandum of Understanding (MoU), bei dem die beiden Partner unter anderem die gemeinsame Entwicklung von Systemen für den Unterwasserschutz und die Unterwasserüberwachung prüfen wollen. Details zu diesem MoU nennt eine gemeinsame Pressemitteilung von TKMS und EDGE. Doch dazu später mehr …

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Kiel/Wismar. 140 neue Mitarbeiter haben in der Hansestadt Wismar am heutigen Montag (5. Januar) ihre Arbeit beim Schiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – aufgenommen. Das gibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Bisher beschäftigte TKMS bereits rund 400 Kräfte an dem Standort an der mecklenburgischen Ostseeküste. Das börsennotierte Unternehmen hatte im April vergangenen Jahres verkündet, dass bis zum Jahresende 2029 gut 1500 Arbeitnehmer in Wismar an Unter- und Überwasserprojekten tätig sein sollen.

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Düsseldorf/Kaiserslautern/Sembach. Das Rüstungsunternehmen General Dynamics European Land Systems – kurz GDELS – will jetzt „den beschleunigten Ausbau seiner Fertigungs- und Servicekapazitäten in Deutschland vorantreiben“. Dies kündigte GDELS-Geschäftsführer Thomas Kauffmann in Düsseldorf auf der Handelsblatt-Konferenz „Wirtschaftsfaktor Rüstung“ (1. und 2. September) an. Neben den beiden neuen, im Aufbau befindlichen Produktionswerken in Süddeutschland wurden im laufenden Jahr nach Kauffmanns Angaben bereits mehr als zehn Millionen Euro an den rheinland-pfälzischen Standorten investiert.

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Berlin. Die NATO will ihre Verteidigungsfähigkeiten massiv ausbauen. Doch damit Deutschland seinen Anteil an diesen Zielen tragen kann, braucht die Bundeswehr laut Verteidigungsminister Boris Pistorius bis zu 60.000 zusätzliche aktive Soldaten. Dies sagte der SPD-Politiker jetzt im Vorfeld des anstehenden NATO-Gipfels (am 24. und 25. Juni im niederländischen Den Haag). In der gestrigen ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ äußerte sich Pistorius unter anderem zum Personalumfang der deutschen Streitkräfte, zu einem Freiwilligendienst bei der Bundeswehr und zur möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht. Er nahm auch Stellung zum umstrittenen „Manifest“-Grundsatzpapier der „SPD-Friedenskreise“.

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Berlin. Die Bundesregierung hat am Freitag (16. August) dem Deutschen Bundestag ihren Entwurf des Bundeshaushalts 2025 zugeleitet. Bundesfinanzminister Christian Lindner will den Entwurf mit dem Finanzplan des Bundes für die Jahre 2024 bis 2028 am 10. September im Parlament erläutern. Die Vorlagen sollen im Anschluss an die bis zum 13. September terminierten Beratungen sämtlicher Einzelpläne des Bundes schließlich an den Haushaltsausschuss überwiesen werden. Die Verabschiedung ist für Ende November geplant. Einen Zuwachs wird es aller Voraussicht nach im Etat des Bundesministeriums der Verteidigung, dem Einzelplan 14, geben. Laut Lindner-Entwurf sind hier 53,25 Milliarden Euro vorgesehen – 1,3 Milliarden Euro mehr als im Haushaltsjahr 2024.

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