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Nachrichten


Berlin. „Deutschland steht angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen vor der Aufgabe, den Dienst in der Bundeswehr sichtbarer zu würdigen. Während es bereits Ehrenkreuze und Einsatzmedaillen für besondere Leistungen oder Auslandseinsätze gibt, fehlt bislang ein Ehrenzeichen, das den reinen Wehrdienst und die damit verbundene Treue in angemessener Form ehrt.“ So beginnt der Text einer Petition, die sich an den Deutschen Bundestag beziehungsweise die Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes richtet. Hinter der Initiative steht unter anderem Hauptmann der Reserve Philipp Wabnig, der das Vorhaben bereits in einigen Fachmedien vorstellen konnte.

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Bonn/Koblenz/Berlin. Gibt es bei der Bundeswehr einen Reparatur-Stau, der die materielle Einsatzbereitschaft gefährden könnte? Aktuelle Medienberichte legen nahe, dass Waffensysteme und Fahrzeuge der deutschen Streitkräfte wegen fehlender Ersatzteile offenbar nicht in dem Maße genutzt werden können, wie geplant und notwendig. Dies alles geht aus einem internen Lagebericht eines zentralen Bundeswehr-Dienstleisters, der in Bonn ansässigen Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (kurz HIL GmbH oder HIL), hervor, der als eine Art „Brandbrief von Führungskräften“ an die Öffentlichkeit gelangt ist. Mit dem Schreiben hatte sich zunächst die Recherche-Kooperation WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung befasst. Gestützt wurde und wird der alarmierende Befund zudem von Insidern aus der Truppe.

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Rostock/Gdynia (Polen)/Kiel. Schiffe, Boote, Flugzeuge und Hubschrauber, mehr als 30 Einheiten aus insgesamt 15 Nationen, rund 6000 Militärangehörige: Mit der Marineübung „Baltic Operations“ – kurz BALTOPS – startete am heutigen Donnerstag (4. Juni) eine der größten maritimen Übungen der NATO in der Ostsee. Der Auftakt fand im polnischen Gdynia in der Danziger Bucht statt, wo sich die teilnehmenden Einheiten zunächst versammelt hatten. Das Übungsgebiet erstreckt sich über weite Teile der westlichen, zentralen und südlichen Ostsee – von Skagen in Dänemark bis zum Rigaischen Meerbusen zwischen Estland und Lettland.

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Taufkirchen/Venlo (Niederlande). Das deutsche Unternehmen Hensoldt hat jetzt die Übernahme des niederländischen Optronik-Spezialisten Nedinsco abgeschlossen. Voraussetzung für den Deal waren die erforderlichen behördlichen Genehmigungen, die nun alle vorliegen. Auch der Betriebsrat von Nedinsco erteilte seine Zustimmung. Die 1921 gegründete Firma hat Standorte in Venlo (Hauptsitz) und Eindhoven und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter.

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Berlin. Die Entsendung von Bundeswehrangehörigen in Krisen- und Konfliktgebiete hat immer einen Preis: finanziell, politisch und vor allem menschlich. Allein während des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr sind 125 deutsche Soldatinnen und Soldaten im Rahmen von Kampfhandlungen verwundet worden. 180 hatten sich beim Sport oder bei Verkehrs-, Dienst- und Arbeitsunfällen verletzt. Zudem sind tausende Einsatzveteranen während ihrer Zeit am Hindukusch traumatisiert worden (so eine Antwort der damaligen Bundesregierung vom März 2018). Vor dem Hintergrund dieser Zahlen und veteranenpolitischen Diskussionen um gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung nimmt die Debatte um die Einführung eines Verwundetenabzeichens für deutsche Kräfte aktuell wieder Fahrt auf.

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