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Nachrichten


Berlin. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Ralf Nolte wollte vor Kurzem von der Bundesregierung wissen, wie viele der im Rahmen des „Neuen Wehrdienstes“ angeschriebenen männlichen Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 2008 sich an der Fragebogen-Aktion des Bundesministeriums der Verteidigung beteiligt haben. Nolte, Obmann im Verteidigungsausschuss des Bundestages und verteidigungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, erkundigte sich: „Wie viele [der Angeschriebenen] haben gegenüber der Bundeswehr im Fragebogen ihre Bereitschaft zu einer Wehrdienstleistung erklärt, und wie schlüsselt sich diese Zahl nach Kenntnis der Bundesregierung nach Bundesländern beziehungsweise Regionen auf?“

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Berlin. „Deutschland steht angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen vor der Aufgabe, den Dienst in der Bundeswehr sichtbarer zu würdigen. Während es bereits Ehrenkreuze und Einsatzmedaillen für besondere Leistungen oder Auslandseinsätze gibt, fehlt bislang ein Ehrenzeichen, das den reinen Wehrdienst und die damit verbundene Treue in angemessener Form ehrt.“ So beginnt der Text einer Petition, die sich an den Deutschen Bundestag beziehungsweise die Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes richtet. Hinter der Initiative steht unter anderem Hauptmann der Reserve Philipp Wabnig, der das Vorhaben bereits in einigen Fachmedien vorstellen konnte.

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Bonn/Koblenz/Berlin. Gibt es bei der Bundeswehr einen Reparatur-Stau, der die materielle Einsatzbereitschaft gefährden könnte? Aktuelle Medienberichte legen nahe, dass Waffensysteme und Fahrzeuge der deutschen Streitkräfte wegen fehlender Ersatzteile offenbar nicht in dem Maße genutzt werden können, wie geplant und notwendig. Dies alles geht aus einem internen Lagebericht eines zentralen Bundeswehr-Dienstleisters, der in Bonn ansässigen Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (kurz HIL GmbH oder HIL), hervor, der als eine Art „Brandbrief von Führungskräften“ an die Öffentlichkeit gelangt ist. Mit dem Schreiben hatte sich zunächst die Recherche-Kooperation WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung befasst. Gestützt wurde und wird der alarmierende Befund zudem von Insidern aus der Truppe.

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Berlin. Die Entsendung von Bundeswehrangehörigen in Krisen- und Konfliktgebiete hat immer einen Preis: finanziell, politisch und vor allem menschlich. Allein während des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr sind 125 deutsche Soldatinnen und Soldaten im Rahmen von Kampfhandlungen verwundet worden. 180 hatten sich beim Sport oder bei Verkehrs-, Dienst- und Arbeitsunfällen verletzt. Zudem sind tausende Einsatzveteranen während ihrer Zeit am Hindukusch traumatisiert worden (so eine Antwort der damaligen Bundesregierung vom März 2018). Vor dem Hintergrund dieser Zahlen und veteranenpolitischen Diskussionen um gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung nimmt die Debatte um die Einführung eines Verwundetenabzeichens für deutsche Kräfte aktuell wieder Fahrt auf.

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Berlin. Das Bundesministerium der Verteidigung, kurz BMVg, hat die Standorte für seine 24 neuen Musterungszentren festgelegt und jetzt veröffentlicht. Damit ist zugleich der Startschuss für den schrittweisen Aufbau der Kapazitäten, die für die flächendeckende verpflichtende Musterung ab Juli 2027 benötigt werden, gefallen.

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