Berlin. Zum Stichtag 31. August 2026 sind 34 Prozent der männlichen und weiblichen Berufssoldaten der Bundeswehr ostdeutscher Herkunft gewesen. Bei den Soldaten auf Zeit waren es 26 Prozent, bei den freiwillig Wehrdienst Leistenden 25 Prozent. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 21/8521) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Linken zum Thema „Ostdeutsche in der Bundeswehr“ hervor. Die Kleine Anfrage war federführend von den Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch, Desiree Becker und Ulrich Thoden gestellt worden.
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Koblenz/Teijo (Finland)/Eckernförde. Das Seebataillon der Deutschen Marine soll künftig als land- und seebewegliche Infanterie in Küstengewässern und im küstennahen Raum an Land zum Einsatz kommen. Hohe Bedeutung dabei hat die eigene taktische Mobilität auf dem Wasser.
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Berlin/Koblenz/Kiel. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am heutigen Donnerstag (8. Oktober) in seiner 48. Sitzung grünes Licht für die Beschaffung von vier weiteren Fregatten des Typs MEKO® A-200 DEU gegeben, die ersten vier hatte der Ausschuss bereits im Juli gebilligt. Die Folgebeschaffung für die Deutsche Marine setzt die begonnene Serienfertigung konsequent fort. Auftragnehmer ist die Kieler TKMS (vormals ThyssenKrupp Marine Systems). Der Marineschiffsbauer will auch diesmal auf bestehende Lieferketten und eine breite Einbindung der deutschen maritimen Industrie setzen.
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Neubiberg bei München/Betzdorf/Vandenberg Space Force Base (County of Santa Barbara, Bundesstaat Kalifornien, USA). Am gestrigen Donnerstag (1. Oktober) wurde der deutsche Technologiedemonstrator „ATHENE-1“ erfolgreich vom US-Weltraumbahnhof Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. Der von dem Unternehmen LuxSpace gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München (Neubiberg) entwickelte und gebaute Kleinsatellit hob im Rahmen der „Transporter-18“-Mission an Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ab und wurde planmäßig in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. LuxSpace ist eine im luxemburgischen Betzdorf beheimatete Tochtergesellschaft des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE.
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Kiel/Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Es war historisch – im Zeitraum 9. bis 11. September 2026 besuchte erstmals mit Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahyan ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Beide Länder wollen ihre Beziehungen ausbauen. Der Golfstaat plant dabei Investitionen von rund 40 Milliarden Euro. Investiert werden soll unter anderem in die Bereiche „Künstliche Intelligenz“ und „Energie“. Auch soll es eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Verteidigung und der Verteidigungstechnologie geben. Gleichzeitig wurde die Unterzeichnung von 29 Absichtserklärungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmen der VAE und deutschen Unternehmen mit einem Gesamtwert von mehr als 9,3 Milliarden Euro bekanntgegeben. So besiegelten der deutsche Marineschiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – und die emiratische EDGE Group ein Memorandum of Understanding (MoU), bei dem die beiden Partner unter anderem die gemeinsame Entwicklung von Systemen für den Unterwasserschutz und die Unterwasserüberwachung prüfen wollen. Details zu diesem MoU nennt eine gemeinsame Pressemitteilung von TKMS und EDGE. Doch dazu später mehr …
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