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Nachrichten


Kiel/Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Es war historisch – im Zeitraum 9. bis 11. September 2026 besuchte erstmals mit Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahyan ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Beide Länder wollen ihre Beziehungen ausbauen. Der Golfstaat plant dabei Investitionen von rund 40 Milliarden Euro. Investiert werden soll unter anderem in die Bereiche „Künstliche Intelligenz“ und „Energie“. Auch soll es eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Verteidigung und der Verteidigungstechnologie geben. Gleichzeitig wurde die Unterzeichnung von 29 Absichtserklärungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmen der VAE und deutschen Unternehmen mit einem Gesamtwert von mehr als 9,3 Milliarden Euro bekanntgegeben. So besiegelten der deutsche Marineschiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – und die emiratische EDGE Group ein Memorandum of Understanding (MoU), bei dem die beiden Partner unter anderem die gemeinsame Entwicklung von Systemen für den Unterwasserschutz und die Unterwasserüberwachung prüfen wollen. Details zu diesem MoU nennt eine gemeinsame Pressemitteilung von TKMS und EDGE. Doch dazu später mehr …

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Flensburg/Altensteig-Wart. Am heutigen Montag (17. August) stellte das Unternehmen Flensburg Technology Systems (FTS) im baden-württembergischen Altensteig-Wart (Landkreis Calw) offiziell das erste Nachweismuster des neuen leichten luftlandefähigen Einsatz- und Gefechtsfahrzeugs Tahr vor. Hier, im DEKRA Congress Center Wart, findet derzeit im Zeitraum 15. bis 17. September das 10. KSK-Symposium „Rüstung“ statt, das sich erneut mit Fragen der Beschaffung und der zukünftigen Ausrüstung für die Spezialkräfte befasst. Die Veranstaltung, zu der der Bereich „Weiterentwicklung“ des Kommandos Spezialkräfte einlädt, feiert nicht nur ihr „Zehnjähriges“. In diesem Jahr begeht auch das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr selbst sein 30-jähriges Bestehen – das KSK war am 20. September 1996 in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw aufgestellt worden.

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München/Brize Norton (Großbritannien)/Wunstorf. Das Triebwerkskonsortium Europrop International GmbH (EPI) hat vor Kurzem das 100. Serientriebwerk TP400-D6 für den Militärtransporter Airbus A400M Atlas fertiggestellt. Das Jubiläum wurde am 11. November bei der MTU Aero Engines in München gefeiert. Das 100. TP400-D6 ist ein Ersatztriebwerk für die deutsche Luftwaffe, die nun nach jahrelanger Verspätung Anfang Dezember ihren ersten Airbus-Transporter erhalten soll. Allerdings gibt es nach einem Bericht des ARD-Hauptstadtstudios noch etliche „Mängel“ an dieser Maschine. Gestern (27. November) nahmen die britischen Streitkräfte ihren ersten A400M in Empfang.

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Hamburg/Berlin. Am 20. Februar hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Fraktionsanfrage der Linken detaillierte Angaben zu den aktuellen Großwaffensystemen der Bundeswehr – darunter das Leuchtturmprojekt der deutschen Marine „Fregattenklasse F125“ – gemacht (wir werden uns in den nächsten Tagen noch näher mit den Regierungsinformationen befassen). Das Großwaffensystem „Fregatte 125“ nimmt nun, wenn auch mit Verspätung, Gestalt an. Am 12. Dezember vergangenen Jahres wurde im Baudock 5 der traditionsreichen Hamburger Werft Blohm+Voss Shipyards die „Baden-Württemberg“ getauft.

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Koblenz/Kaiserslautern. Die Bundeswehr erhält im Rahmen des Beschaffungsprogramms „GFF-Klasse 2“ weitere 76 geschützte Führungsfahrzeuge des Typs Eagle V 4×4. Die Lieferung basiert auf einem entsprechenden Vertrag vom 17. Juni 2013 zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und dem Hersteller General Dynamics European Land Systems (GDELS). Dieser Vertrag beinhaltet die Beschaffung von zunächst 100 Eagle V plus der Option für weitere 76 Fahrzeuge. Das BAAINBw hat nun im Februar die Option gezogen und die zusätzlichen Eagle V 4×4, die bis Ende 2015 an die Bundeswehr ausgeliefert werden sollen, beauftragt.

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