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Nachrichten


Berlin/Koblenz/Örnsköldsvik (Schweden). Im nordschwedischen Örnsköldsvik, Standort des Unternehmens BAE Systems Hägglunds, sind jetzt die ersten drei Geländefahrzeuge des Typs BvS10 Hägglunds ausgeliefert worden (BvS10 steht für die schwedische Bezeichnung „Bandvagn Skyddad 10“). Die drei gepanzerten Ketten-Mannschaftstransporter sind der Auftakt zum Drei-Nationen-Beschaffungsprogramm „Collaborative All-Terrain Vehicle“ (CATV), an dem Deutschland, Großbritannien und Schweden beteiligt sind. Alle drei Länder erhalten je eins der Premiere-Fahrzeuge, die gerade vom Band gelaufen sind.

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Berlin/Koblenz/Düsseldorf. Das Unternehmen Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH – kurz RMMV – wurde jetzt von der Bundeswehr beziehungsweise vom Koblenzer Beschaffungsamt mit der Lieferung von mehr als 1000 Logistikfahrzeugen beauftragt. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von rund 770 Millionen Euro brutto. Geliefert werden sollen 963 Fahrzeuge mit Wechselladersystem (WLS), davon einige mit geschütztem Fahrerhaus sowie Wechselladepritschen und Plane-Spriegel-Aufbauten. Darüber hinaus wurden 425 Ungeschützte Transportfahrzeuge (UTF) abgerufen. Bei den UTF handelt es sich nach Rheinmetall-Angaben um Fahrzeuge der Varianten 4×4 und 8×8.

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Berlin. Zum Stand der Ausstattung der Bundeswehr mit dem System „Zellulare Netze verlegefähig“ (kurz ZNV) erkundigte sich am 27. August dieses Jahres die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei der Bundesregierung. Bei ZNV handelt es sich um ein zellular betriebenes Funksystem, welches das sogenannte Tetrapol-System der Truppe ablösen soll. ZNV soll dabei – vergleichbar mit einem zivilen Mobilfunksystem – die Möglichkeiten aus dem Bündelfunkstandard TETRA (Terrestrial Trunked Radio) mit denen des Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) vereinen. Auch eine Anbindung an Satelliten-Kommunikationssysteme soll dann möglich sein. Die Union ist der Auffassung, dass der Prozess der Überführung des derzeitigen veralteten Bundeswehr-Truppenfunks in das digitale Zeitalter zu lange dauert und es zu Verzögerungen bei der Auslieferung der dafür nötigen Systeme kommt. In ihrer Antwort vom 16. Oktober verneint die Bundesregierung dies. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass viele der von der Fraktion in diesem Zusammenhang erbetenen Informationen der Geheimhaltung unterliegen und deshalb nicht offen beantwortet werden können.

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Koblenz/Bremen. Im Schlüsselprojekt für die taktische Kommunikation der Bundeswehr beauftragte das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) vor Kurzem die Lieferung von weiteren 30.000 Sprechsätzen mit Gehörschutzfunktion, Kurzbezeichnung „SMG“. Erst im April dieses Jahres war eine erste Lieferung im Umfang von 30.000 SMG aus dem zugrundeliegenden Rahmenvertrag mit der in Bremen ansässigen Rheinmetall Electronics GmbH abgerufen worden.

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Koblenz. Die derzeitige Modernisierung der Fahrzeugflotte der Bundeswehr macht auch vor dem wohl bekanntesten und bewährten „Arbeitstier“, dem Wolf, nicht Halt. Mit dem jetzt im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erfolgten Vertragsschluss soll der in die Jahre gekommene „Lastkraftwagen geländegängig leicht Wolf“ (kurz „Lkw gl leicht Wolf“) nach und nach durch ein speziell für militärische Anwendungen ausgelegtes modernes Fahrzeug abgelöst werden. Bei dem Nachfolger handelt es sich ebenfalls um ein Produkt von Mercedes-Benz – um den neuen Wolf auf dem G-Klasse-Fahrgestellt der Baureihe 464, die seit 2021 im österreichischen Graz produziert wird.

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