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Nachrichten


Flensburg/Aarslev, Karup (Dänemark). Am heutigen Montag (17. August) haben die beiden in der Rüstungsbranche tätigen Unternehmen Flensburg Technology Systems GmbH (FTS) und SIMA Innovation ApS (SIMA) eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die beiden Kooperationspartner – FTS aus Deutschland und SIMA aus Dänemark – wollen laut einer gemeinsamen Pressemitteilung „ihr Know-how in den Bereichen militärischer Fahrzeugplattformen sowie fortschrittliche Ring- and Weapon-Mount-Technologien [Ring- und Waffenlafetten-Technologie] bündeln“. Die Unterzeichnung fand statt im Rahmen des dänisch-deutschen Verteidigungsforums auf dem Luftwaffenstützpunkt Karup in Dänemark. Die Zusammenarbeit ist auch zu sehen vor dem Hintergrund der im Herbst 2025 erfolgten Beauftragung von FTS durch das Koblenzer Beschaffungsamt mit der Lieferung von Spezialfahrzeugen Tahr für die Bundeswehr (dazu später mehr in unserem Beitrag).

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Berlin. Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) will nach der Sommerpause des Bundestages knapp einhundert neue Rüstungsprojekte auf den Weg bringen. Das berichteten am heutigen Sonntag (16. August) verschiedene Onlinemedien unter Berufung auf die Zeitung WELT AM SONNTAG (WamS). Die WamS bezieht sich in ihren Beitrag über die neue milliardenschwere Einkaufsliste des BMVg auf ein internes Planungspapier des Ministeriums. Die Projekte sollen bis Jahresende durch das Parlament beziehungsweise die zuständigen Ausschüsse gebracht werden.

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Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall beziehungsweise dessen Tochterunternehmen Rheinmetall Project Solutions GmbH wird weitere mobile Rettungsstationen an die Bundeswehr liefern. So soll die Truppe in Erweiterung einer früheren Bestellung zusätzlich 149 geschützte und ungeschützte Systeme im Wert von mehr als 500 Millionen Euro (brutto) erhalten. Dieser Abruf aus einem Ende 2024 erteilten Rahmenvertrag ist laut Rheinmetall „der bislang größte Auftrag, den die damit betraute Tochter jemals erhalten hat“. Die Produktion der Rettungsstationen soll im ersten Quartal 2027 starten.

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Koblenz/Taufkirchen. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat das Unternehmen Hensoldt, eines der führenden europäischen Häuser für Verteidigungs- und Sicherheitselektronik, mit der Lieferung des Systems für die sogenannten „Joint Fire Support Teams abgesessen“ beauftragt. Die Serienbeauftragung „JFST abgesessen“ folgt jetzt einem vorangegangenen Auftrag des BAAINBw, bei dem der Nachweis der Leistungsfähigkeit des von Hensoldt entwickelten Systems erbracht werden konnte.

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Ditzingen/Düsseldorf/Bremen. Das Unternehmen Rheinmetall ist Generalunternehmer beim Modernisierungsprogramm „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) für die Bundeswehr. Jetzt hat der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern beziehungsweise das in Bremen ansässige Rheinmetall-Tochterunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH die Firma Thales mit der Lieferung optronischer Sichtsysteme im mittleren vierstelligen Bereich beauftragt. Wie die Thales-Zentrale in Ditzingen in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird die Lieferung „Nachtsichtsysteme der neuen Generation sowie einsatzerprobte und marktverfügbare Tag-/Nachtsichtgeräte XTRAIM©“ umfassen. Die ersten Auslieferungen sind für 2027 geplant; anschließend erfolgt die Hochskalierung auf mehrere hundert Systeme pro Monat.

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