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Nachrichten


Flensburg/Altensteig-Wart. Am heutigen Montag (17. August) stellte das Unternehmen Flensburg Technology Systems (FTS) im baden-württembergischen Altensteig-Wart (Landkreis Calw) offiziell das erste Nachweismuster des neuen leichten luftlandefähigen Einsatz- und Gefechtsfahrzeugs Tahr vor. Hier, im DEKRA Congress Center Wart, findet derzeit im Zeitraum 15. bis 17. September das 10. KSK-Symposium „Rüstung“ statt, das sich erneut mit Fragen der Beschaffung und der zukünftigen Ausrüstung für die Spezialkräfte befasst. Die Veranstaltung, zu der der Bereich „Weiterentwicklung“ des Kommandos Spezialkräfte einlädt, feiert nicht nur ihr „Zehnjähriges“. In diesem Jahr begeht auch das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr selbst sein 30-jähriges Bestehen – das KSK war am 20. September 1996 in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw aufgestellt worden.

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Donauwörth/Laupheim. Am Mittwoch vergangener Woche (24. Juni) landeten auf dem Flugplatz Laupheim die ersten beiden Hubschrauber vom Typ H145M LKH SOF. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die Bezeichnung „Leichter Kampfhubschrauber Special Operations Forces“. Die H145M LKH SOF werden aus dem Sondervermögen „Bundeswehr“ finanziert.

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Koblenz. Die derzeitige Modernisierung der Fahrzeugflotte der Bundeswehr macht auch vor dem wohl bekanntesten und bewährten „Arbeitstier“, dem Wolf, nicht Halt. Mit dem jetzt im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erfolgten Vertragsschluss soll der in die Jahre gekommene „Lastkraftwagen geländegängig leicht Wolf“ (kurz „Lkw gl leicht Wolf“) nach und nach durch ein speziell für militärische Anwendungen ausgelegtes modernes Fahrzeug abgelöst werden. Bei dem Nachfolger handelt es sich ebenfalls um ein Produkt von Mercedes-Benz – um den neuen Wolf auf dem G-Klasse-Fahrgestellt der Baureihe 464, die seit 2021 im österreichischen Graz produziert wird.

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Laupheim/Holzdorf. Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin mit seiner Unternehmenstochter Sikorsky Aircraft Corporation wird die CH-53G-Flotte der Bundeswehr bis Ende der Nutzungsdauer mit dringend benötigten Ersatzteilen versorgen. Dies teilte Lockheed Martin vor Kurzem in einer Presseerklärung mit. Die aktuell 70 Maschinen CH-53G, die von der Deutschen Luftwaffe im Hubschraubergeschwader 64 an den Standorten Laupheim und Holzdorf geflogen werden, werden voraussichtlich noch bis in die 2030er-Jahre im Einsatz sein.

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Berlin/Düsseldorf/Leipzig. Die bewährten, aber bereits seit Jahrzehnten eingesetzten schweren Transporthubschrauber (STH) Sikorsky CH-53G der Bundeswehr sollen bis Anfang des übernächsten Jahrzehnts vollständig ersetzt werden. Im Wettbewerb um den Nachfolger stehen Boeing mit dem CH-47F Chinook und Lockheed Martin mit dem CH-53K King Stallion. Geplant ist, den neuen Hubschraubertyp einmal – abhängig vom Stückpreis und den Fähigkeiten – in einer Stückzahl von 45 bis 60 Maschinen an den Standorten Laupheim und Schönewalde mit seinem Fliegerhorst Holzdorf zu stationieren. Letzten Informationen zufolge soll nach der Auswahl des neuen STH für die Bundeswehr dann im Jahr 2021 der Vertrag über die Beschaffung und die Industrieunterstützung geschlossen werden.

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