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Nachrichten


Kiel/Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Es war historisch – im Zeitraum 9. bis 11. September 2026 besuchte erstmals mit Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahyan ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Beide Länder wollen ihre Beziehungen ausbauen. Der Golfstaat plant dabei Investitionen von rund 40 Milliarden Euro. Investiert werden soll unter anderem in die Bereiche „Künstliche Intelligenz“ und „Energie“. Auch soll es eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Verteidigung und der Verteidigungstechnologie geben. Gleichzeitig wurde die Unterzeichnung von 29 Absichtserklärungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmen der VAE und deutschen Unternehmen mit einem Gesamtwert von mehr als 9,3 Milliarden Euro bekanntgegeben. So besiegelten der deutsche Marineschiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – und die emiratische EDGE Group ein Memorandum of Understanding (MoU), bei dem die beiden Partner unter anderem die gemeinsame Entwicklung von Systemen für den Unterwasserschutz und die Unterwasserüberwachung prüfen wollen. Details zu diesem MoU nennt eine gemeinsame Pressemitteilung von TKMS und EDGE. Doch dazu später mehr …

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Farnborough (Hampshire, England). Die Rüstungsunternehmen Boeing und Hensoldt haben auf der englischen Farnborough International Airshow (20. bis 24. Juli 2026) eine Absichtserklärung im Hinblick auf das Rüstungsprogramm „MQ-28 Ghost Bat“ unterzeichnet. Mit der Vereinbarung wurde die Beteiligung von Hensoldt am deutschen Industrieteam von Boeing zu dem Vorhaben formalisiert. Dem „Ghost Bat“-Team gehören bereits Rheinmetall, Rohde & Schwarz sowie Diehl Defence an. Die deutschen Partner unterstützt Boeings Angebot eines Collaborative Combat Aircraft (CCA) für die Deutsche Luftwaffe. Das Rüstungsprogramm „MQ-28 Ghost Bat“ wird von Boeing Defence Australia geleitet.

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Ankara (Türkei)/Düsseldorf/Bethesda (Maryland, USA). Die Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Rheinmetall wollen gemeinsam die erste ATACMS-Co-Produktion in Europa vorantreiben. ATACMS steht für Army Tactical Missile System, ein taktisches Kurzstreckenraketensystem, das ursprünglich in den 1980er-Jahren in den USA entwickelt wurde. Jetzt soll mit Unterstützung der Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands ein Joint Venture entstehen, das ein europäisches Kompetenzzentrum für die Herstellung, Integration und Bereitstellung von ATACMS für NATO- und verbündete europäische Streitkräfte schafft.

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Berlin/Düsseldorf/Zagreb (Kroatien). Vertreter des Düsseldorfer Technologiekonzerns Rheinmetall AG und des kroatischen Fahrzeugherstellers DOK-ING haben am gestrigen Montag (28. Oktober) ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. Auch Kroatiens Verteidigungsministers Ivan Anušić nahm daran teil. In einer Rheinmetall-Pressemitteilung heißt es: „Ein besonderes Merkmal dieser Partnerschaft ist die vollständige europäische Herkunft und Wertschöpfung, aus der verschiedene unbemannte Fahrzeuge – sogenannte Unmanned Ground Systems, UGS – resultieren sollen.“

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Düsseldorf/Rom. Die beiden Rüstungskonzerne Rheinmetall aus Deutschland und Leonardo aus Italien wollen in Zukunft bei der Entwicklung und Produktion neuer Kampfpanzer eng zusammenarbeiten. Gegründet werden soll dazu ein Joint Venture, an dem beide Partner zu jeweils 50 Prozent beteiligt sein werden. Am heutigen Mittwoch (3. Juli) wurde dazu in Rom ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, welches – so heißt es in einer Rheinmetall-Pressemitteilung – „auf die Entwicklung eines europäischen industriellen und technologischen Ansatzes im Bereich der Landverteidigungssysteme abzielt“.

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