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Nachrichten


Hallbergmoos/Manching/Berlin. Das multinationale Rüstungs- und Beschaffungsprogramm „Eurofighter Typhoon“ hat mit jetzt insgesamt einer Million Flugstunden eine historische Marke erreicht. Gleiches gilt für die EJ200-Triebwerke der zweistrahligen Mehrzweckkampfflugzeuge. Die im oberbayerischen Hallbergmoos ansässige Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, die das Programm auf industrieller Seite koordiniert, bestätigte diese Flugleistung vor Kurzem. Die entsprechenden Daten hatte das Unternehmen vom Waffensystemunterstützungszentrum 1 (International Weapon System Support Centre, IWSSC) der Deutschen Luftwaffe erhalten. Dem IWSSC gehören Soldaten aller am Eurofighter-Projekt beteiligten Nationen an. Derzeit nutzen zehn Nationen den Typhoon; bislang wurden 769 Maschinen geordert.

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Sevilla (Spanien)/Wunstorf. Am 1. August 2025 startete am spanischen Airbus-Rüstungsstandort Sevilla die 50. Transportmaschine A400M Atlas für die Deutsche Luftwaffe zu ihrem Auslieferungsflug nach Wunstorf. Hier auf dem niedersächsischen Luftwaffenstützpunkt erfolgte dann am Tag darauf die offizielle Übergabe der „54+50“ an das Lufttransportgeschwader 62. Vertragsgemäß sollen bis Ende 2026 durch Airbus Defence and Space alle von Deutschland bestellten A400M an den Kunden ausgeliefert werden.

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Berlin. Nach dem aktuellen Sachstand einer Entscheidung „hinsichtlich der Ausrüstung der für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) beschafften Luftfahrzeuge des Typs A350-900 mit einem Selbstschutzsystem (Large Aircraft Intared Countermeasures, LAIRCM)“ erkundigte sich vor Kurzem der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens. Ihm antwortete am 14. September der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Hitschler. Hitschler gab bekannt: „Die Entscheidung zum Thema ,Selbstschutz A350‘ befindet sich aktuell noch in der Ressortabstimmung – eine Entscheidung steht insofern noch aus.“ Jetzt, 13 Tage später, gibt es eine neue Lage …

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Wunstorf/Al Azraq Air Base (Jordanien). Am gestrigen Mittwochnachmittag (18. Dezember) landete erstmals ein mit einem elektronischen Infrarot-Schutzsystem ausgerüsteter deutscher Airbus A400M auf der Al Azraq Air Base in Jordanien. Mit diesem System ist nun auch das neue Transportflugzeug der Bundeswehr in einer ersten Ausbaustufe gegen Boden-Luft-Raketen geschützt, eine Fähigkeit, die bislang nur die C-160 Transall besaß. Der A400M vom Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf wird künftig im Rahmen der internationalen Mission „Operation Inherent Resolve“ im Kampf gegen die Reste der Terrorbewegung „Islamischer Staat“ (IS) den Auftrag der Luftbetankung übernehmen.

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London. Das EuroDASS-Konsortium hat mit „Praetorian Evolution“ ein Konzept für das künftige Selbstschutzsystem des Kampfflugzeugs Eurofighter vorgestellt. Zu EuroDASS gehören der Konsortialführer Leonardo sowie die Unternehmen Elettronica, Hensoldt und Indra. Die Präsentation des neuen Konzepts erfolgte am 9. Oktober in London bei der Nutzerkonferenz „Future Capability“, an der auf Einladung des Konsortiums führende Militär- und Industrievertreter aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien teilnahmen.

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