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Nachrichten


Koblenz/Bonn/Fürstenfeldbruck. Die Bundeswehr bekommt in etwa zwei Jahren eine mobile, luftverladbare Flugsicherungsanlage. Das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBw) hat dafür am gestrigen Donnerstag (22. Juli) mit den beiden Auftragnehmern steep GmbH (Bonn) und ESG Elektroniksystem- und Logistik GmbH (Fürstenfeldbruck) einen entsprechenden Vertrag über die Herstellung und Lieferung der Anlage geschlossen.

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Bamako, Gao (Mali)/Berlin/Potsdam/Köln-Wahn. Mali, die einstige Vorzeigedemokratie in Westafrika, gilt – neben Afghanistan – als gefährlichstes Einsatzgebiet für Bundeswehrangehörige. Bei der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen (VN) MINUSMA sind seit dem 25. April 2013, dem Beginn des Einsatzes, bis heute nach eigenen Angaben der Organisation 245 Soldaten und Mitarbeiter ums Leben gekommen. Am heutigen Freitagmorgen nun hat es einen verheerenden Anschlag auf deutsche Soldaten gegeben. Die erste Meldung darüber wurde vom MINUSMA-Hauptquartier in Bamako auf Twitter um 11:52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) veröffentlicht. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer äußerte sich später zum Anschlag auf der Bonner Hardthöhe bei einem Pressetermin. Nach ihrem Statement ließ sie keine Zusatzfragen mehr zu.

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Berlin/Hohn. Am morgigen Mittwoch (3. Juni) wird sich das Transportflugzeug Transall C-160 mit einer „Nordtour“ von seinen Fans in Norddeutschland verabschieden. Die seit gut 53 Jahren in der Deutschen Luftwaffe eingesetzten Maschinen sollen zum Ende des Jahres ausgemustert werden. Die Aufgaben werden vom Transporter A400M und künftig von der C-130J Super Hercules übernommen. Der letzte verbliebene Transall-Verband, das Lufttransportgeschwader 63 in Hohn bei Rendsburg, steht vor der Auflösung. Der Fliegerhorst soll als Ausweichflugplatz für Notfälle weiterbetrieben werden.

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Düsseldorf/Wunstorf/Altenstadt. Das Rüstungsunternehmen Rheinmetall Defence beliefert die Bundeswehr mit zwei weiteren Ausbildungssimulatoren für das Transportflugzeug A400M. Die beiden Simulatoren sollen an die Standorte Wunstorf und Altenstadt ausgeliefert werden und Ende 2022/Anfang 2023 einsatzbereit sein. Auftraggeber der Beschaffung ist laut Rheinmetall der A400M-Hersteller Airbus. Airbus habe die beiden Simulatoren im Januar geordert, so der Düsseldorfer Konzern. Der Auftragswert bewegt sich Rheinmetall zufolge „im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich“.

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Berlin/Kaufbeuren. Der bayerische Bundeswehrstandort Kaufbeuren bleibt langfristig die Heimat des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe. Dies gab am Freitag (5. Februar) das Presse- und Informationszentrum der Teilstreitkraft in Berlin bekannt. In der Pressemitteilung heißt es weiter, dies sei so „auf Basis der im Jahr 2019 getroffenen Entscheidung zum Erhalt des Fliegerhorstes“ beschlossen worden. Die inzwischen in Kaufbeuren stattfindende luftfahrzeugtechnische Ausbildung des Technikpersonals für das Waffensystem Eurofighter werde am Standort langfristig fortgesetzt.

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