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Nachrichten


Kiel/Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Es war historisch – im Zeitraum 9. bis 11. September 2026 besuchte erstmals mit Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahyan ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Beide Länder wollen ihre Beziehungen ausbauen. Der Golfstaat plant dabei Investitionen von rund 40 Milliarden Euro. Investiert werden soll unter anderem in die Bereiche „Künstliche Intelligenz“ und „Energie“. Auch soll es eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Verteidigung und der Verteidigungstechnologie geben. Gleichzeitig wurde die Unterzeichnung von 29 Absichtserklärungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmen der VAE und deutschen Unternehmen mit einem Gesamtwert von mehr als 9,3 Milliarden Euro bekanntgegeben. So besiegelten der deutsche Marineschiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – und die emiratische EDGE Group ein Memorandum of Understanding (MoU), bei dem die beiden Partner unter anderem die gemeinsame Entwicklung von Systemen für den Unterwasserschutz und die Unterwasserüberwachung prüfen wollen. Details zu diesem MoU nennt eine gemeinsame Pressemitteilung von TKMS und EDGE. Doch dazu später mehr …

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Berlin/Koblenz/Kiel/Taufkirchen. Die Fregatten vom Typ F126 sollten einmal „die größten Kampfschiffe der Deutschen Marine“ werden. Die Kiellegung der ersten von insgesamt vier beauftragten Einheiten fand vor gut zwei Jahren, am 3. Juni 2024, auf der zur Naval Vessels Lürssen Group (NVL Group) gehörenden Peene-Werft im mecklenburg-vorpommerschen Wolgast statt. Danach verzögerte sich das Beschaffungsprojekt um mehrere Jahre, die Kosten explodierten förmlich. Nun hat Verteidigungsminister Boris Pistorius das endgültige Aus für die F126 beschlossen – und höchstpersönlich den Anker geworfen!

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Tel Aviv, Aschdod (Israel)/Bremen/Kiel/Eckernförde. Die Deutsche Marine übernahm am gestrigen Mittwoch (25. Februar) im Stützpunkt Eckernförde das erste autonome Unterwasserfahrzeug „BlueWhale“ für den Bereich „Anti Submarine Warfare“ (ASW). Das System ist eine Gemeinschaftsentwicklung von TKMS (frühere Firmenbezeichnung ThyssenKrupp Marine Systems) beziehungsweise der TKMS-Tochter Atlas Elektronik und dem israelischen Unternehmen Israel Aerospace Industries, kurz IAI. Das für weiträumige Aufklärung ausgelegte Seefahrzeug hat eine Länge von 10,9 Metern, einen Durchmesser von 1,12 Metern und wiegt 5,5 Tonnen. Nach der Übergabe des ersten Systems soll die Serienproduktion folgen, um den operativen Bedarf der Marine zu decken.

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Kiel/Wismar. 140 neue Mitarbeiter haben in der Hansestadt Wismar am heutigen Montag (5. Januar) ihre Arbeit beim Schiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ – aufgenommen. Das gibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Bisher beschäftigte TKMS bereits rund 400 Kräfte an dem Standort an der mecklenburgischen Ostseeküste. Das börsennotierte Unternehmen hatte im April vergangenen Jahres verkündet, dass bis zum Jahresende 2029 gut 1500 Arbeitnehmer in Wismar an Unter- und Überwasserprojekten tätig sein sollen.

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Koblenz/Kiel. Im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wurde im Oktober ein Vertrag über die Lieferung von Minenjagdsonaren des Typs HMS-12M unterzeichnet. Die Sonare sind für die zehn deutschen Minenjagdboote der Klasse MJ332 – Versionen B/C/CL – bestimmt. Mit ihnen kann intensiv in der Wassersäule und am Meeresboden nach Seeminen gesucht werden. Mit der Beschaffung der Sonar-Systeme soll die Sensorik unserer Flotte entscheidend modernisiert werden.

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