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Nachrichten


Berlin. Die weltpolitische Lage hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert, vor allem in Europa. Die größte Bedrohung geht dabei von Russland aus, das im vierten Jahr einen brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt und weiter massiv aufrüstet. Neue Lagebewertungen europäischer Nachrichtendienste – darunter eine gemeinsame des Bundesnachrichtendienstes und der Bundeswehr – warnen mittlerweile sogar eindringlich davor, dass Moskau „bis zum Ende der Dekade“ wohl alle Voraussetzungen schaffen werde, einen „großmaßstäblichen konventionellen Krieg gegen den Westen“ (sprich die NATO) führen zu können. Vor dem Hintergrund dieser alarmierenden Entwicklung will die Bundesregierung nun massiv in Sicherheit und Verteidigung investieren, damit Deutschland abschreckungs- und verteidigungsfähig ist.

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Kiel/Rostock/Freiburg im Breisgau. Am gestrigen Sonntag – im Rahmen der diesjährigen Kieler Woche (21. bis 29. Juni) – unterzeichneten die Deutsche Marine und das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik/Ernst-Mach-Institut (EMI) eine zukunftsweisende Kooperationsvereinbarung. Für die Teilstreitkraft leistete der Inspekteur, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, seine Unterschrift. Prof. Dr.-Ing. habil. Stefan Hiermaier signierte als Leiter des in Freiburg im Breisgau beheimateten Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft.

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Berlin. Die NATO will ihre Verteidigungsfähigkeiten massiv ausbauen. Doch damit Deutschland seinen Anteil an diesen Zielen tragen kann, braucht die Bundeswehr laut Verteidigungsminister Boris Pistorius bis zu 60.000 zusätzliche aktive Soldaten. Dies sagte der SPD-Politiker jetzt im Vorfeld des anstehenden NATO-Gipfels (am 24. und 25. Juni im niederländischen Den Haag). In der gestrigen ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ äußerte sich Pistorius unter anderem zum Personalumfang der deutschen Streitkräfte, zu einem Freiwilligendienst bei der Bundeswehr und zur möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht. Er nahm auch Stellung zum umstrittenen „Manifest“-Grundsatzpapier der „SPD-Friedenskreise“.

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Wunstorf/Brunssum (Niederlande). Generalleutnant Holger Neumann hat am heutigen Dienstag (27. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf das Kommando über die Deutsche Luftwaffe von Generalleutnant Ingo Gerhartz übernommen. Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer würdigten in ihren Reden die Leistungen des bisherigen Luftwaffenchefs. Dem neuen Inspekteur der Luftwaffe wünschten sie „many happy landings“. Am feierlichen Appell nahmen Abordnungen der Luftwaffe, Vertreter der übrigen Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche der Bundeswehr, Alliierte sowie Gäste aus dem politischen und gesellschaftlichen Bereich teil.

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Berlin/Wiesbaden/Hamburg. Eigentlich hätte auch Generalmajor Hartmut Renk wissen müssen, dass die Zeiten der „knisternden Soldatenerotik“ beim Militär vorbei sind. Sogenannte „Herrenwitze“, bei denen sich die männlichen Zuhörer früher johlend auf die Schenkel schlugen, sind lange schon passé. Aber leider gibt es immer noch Unverbesserliche, die in vermeintlichen Grauzonen gerne nochmal „einen raushauen“ und hoffen, dass die Zuhörer grinsend beide Augen zudrücken. Dies funktioniert aber nicht immer, wie auch der deutsche „Zwei-Sterner“ Renk vor Kurzem erfahren musste …

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