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Nachrichten


Zweibrücken/Berlin. Im Skandal um Rechtsextremismus, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe beim Fallschirmjägerregiment 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken hat die Bundeswehr nun neue Zahlen genannt. „Wir nehmen die Vorwürfe gegen Angehörige des in der Niederauerbach-Kaserne stationierten Regiments weiterhin sehr ernst“, teilte ein Sprecher des Deutschen Heeres auf Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios mit. Nach aktuellem Stand gehe man von vermutlich bis zu 59 Beschuldigten aus.

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Zweibrücken/Berlin. Die Bundeswehr ist (wieder einmal) durch das skandalöse Verhalten einer kleinen Minderheit in die Negativschlagzeilen geraten. Was ist geschehen? Mehrere weibliche Militärangehörige des unter anderem im rheinland-pfälzischen Zweibrücken stationierten Fallschirmjägerregiments 26 der Luftlandebrigade 1 des Heeres hatten sich im Juni 2025 beim Amt des Wehrbeauftragten des Bundestages gemeldet und schwere Missstände angeprangert. Sie hatten dabei – so beschreibt es beispielsweise die Wochenzeitung taz – „Nazitümelei, Antisemitismus, Gewaltrituale, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe“ beklagt. Ermittelt wurde daraufhin gegen 55 Soldaten des teilweise in der Niederauerbach-Kaserne stationierten Elite-Regiments. Umfangreiche Untersuchungen wurden unmittelbar danach durch das Kommando Heer und die nachgeordnete Division Schnelle Kräfte eingeleitet.

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Berlin/Paderborn. Die deutschen Streitkräfte sollen von derzeit knapp 183.000 auf 260.000 aktive Soldaten – Männer und Frauen – anwachsen. Außerdem ist geplant, eine gut 200.000 Kräfte umfassende starke Reserve aufzubauen. Dazu soll die Zahl der Wehrdienstleistenden steigen: von momentan jährlich etwa 15.000 auf 40.000 ab dem Jahr 2031. Vor dem Hintergrund dieser ehrgeizigen Personalplanungen müssen nun auch rasch neue Kasernenunterkünfte und andere militärische Gebäude her.

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arpm| c0| FBMVg

Berlin/Düsseldorf. Verteidigungsminister Boris Pistorius spricht sich für eine größere Beteiligung des Staates an der deutschen Rüstungsindustrie aus. Dies sagte er in einem Interview mit dem Handelsblatt, das die Zeitung am heutigen Montag (6. Oktober) veröffentlichte. Ebenfalls am heutigen Montag nahm der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) Stellung zu den Aussagen des Ministers. Der BDSV bewertet die Forderung von Pistorius nach einer größeren Staatsbeteiligung äußerst kritisch.

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Berlin. Der Deutsche Bundestag berät am heutigen Mittwoch (9. Juli) in erster Lesung den Etatentwurf für das Bundesministerium der Verteidigung. Der Einzelplan 14 des Bundeshaushalts 2025 umfasst insgesamt Ausgaben von 62,43 Milliarden Euro (ohne Sondervermögen) gegenüber 51,95 Milliarden Euro im Jahr 2024. Verteidigungsminister Boris Pistorius rechnet damit, dass die Einnahmen bei 1,6 Milliarden Euro liegen werden (2024: 382,93 Millionen Euro).

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