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Nachrichten


Wolgast. Die sicherheitspolitische Lage und die Bedrohung durch Russland machen die strategische Informationsgewinnung auf See immer wichtiger. Ab 2029 will die Bundeswehr deshalb neue, hochmoderne Flottendienstboote der Klasse 424 in Betrieb nehmen. Das dritte Aufklärungsboot wurde jetzt am 14. September (Montag) in der Peene-Werft in Wolgast kielgelegt, ein viertes Boot soll später zusätzlich beschafft werden. Dies kündigte Verteidigungsminister Boris Pistorius an, der zu der Veranstaltung nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen war.

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Berlin. Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Mittwoch (9. September) im Rahmen der Haushaltswoche den Verteidigungsetat (Einzelplan 14) für das Jahr 2027 in erster Lesung beraten. Die abschließende Verabschiedung des Haushalts 2027 im Bundestag ist für Ende November 2026 geplant. Die wichtigsten Zahlen zum Wehretat im kommenden Jahr:
– Regulärer Haushalt, Einzelplan 14: 109,7 Milliarden Euro (nach 82,7 Milliarden Euro im Jahr 2026);
– Sondervermögen „Bundeswehr“: zusätzliche 29,9 Milliarden Euro (nach 25,5 Milliarden Euro 2026);
– Gesamtausgaben Verteidigung: rund 139,6 Milliarden Euro – ein Rekordwert und massiver Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (plus 31,4 Mrd. Euro).

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Berlin/Schwielowsee. Die Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren eine signifikante Zunahme von Drohnensichtungen verzeichnet. „Seit Beginn der völkerrechtswidrigen russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 hat das Meldeaufkommen auch zu Drohnensichtungen mit Bezug zur Bundeswehr deutlich zugenommen und sich verstetigt“, sagte jetzt ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Berlin/Brüssel (Belgien). Die „Alternative für Deutschland“ – kurz AfD – ist im Deutschen Bundestag nach der Union die zweitstärkste politische Kraft, in Umfragen liegt sie seit Monaten teils mit deutlichem Vorsprung vor CDU/CSU. Die anderen Parteien ringen um den Umgang mit den Rechten, debattiert wird über ein Verbotsverfahren oder Wahlrechtsentzug für einzelne Politiker wie den Thüringer Landeschef Björn Höcke. Immer wieder gibt es Warnungen, dass durch die AfD im Falle einer Machtübernahme die freiheitlich-rechtliche Grundordnung untergraben werden würde.

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Koblenz/Düsseldorf/Unterlüß/Schrobenhausen. Die beiden Unternehmen Rheinmetall Waffe Munition GmbH (eine Tochter des Rheinmetall-Rüstungskonzerns) und MBDA Deutschland GmbH haben in den vergangenen Jahren und Monaten gemeinsam für die Deutsche Marine einen sogenannten „Laserwaffendemonstrator“ (LWD) entwickelt. Der Demonstrator – Projektname „HoWiSM“ (Achtung Begriffsungetüm: „Hochpräzise und skalierbare Wirkung gegen agile/signaturarme Ziele im Nah- und Nächstbereich schwimmender Systemträger der Marine“) war unter anderem im Zeitraum Juni 2022 bis September 2023 erfolgreich an Bord der Fregatte „Sachsen“ getestet worden. Am heutigen Donnerstag (9. Juli 2026) unterzeichnete die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Annette Lehnigk-Emden, einen Vertrag mit Rheinmetall und MBDA Deutschland „zur Entwicklung eines revolutionären, laserbasierten Waffensystems“. Das Beschaffungsamt erinnerte bei der Vertragsunterzeichnung daran: „Die wirksame Abwehr gegnerischer Waffen ist von zentraler Bedeutung für die Handlungsfreiheit in der Gefechtsführung und die Herstellung der eigenen Wirkungsüberlegenheit.“

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