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Nachrichten


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Am 7. Oktober dieses Jahres fand im Verteidigungsministerium in Berlin die „Dritte Fachkonferenz Infrastruktur“ statt. Minister Boris Pistorius lobte dort die Fortschritte bei der Beschleunigung des militärischen Bundesbaus. Er präsentierte zudem konkrete Pläne, wie die Zahl der Soldatenunterkünfte mittelfristig massiv erhöht werden können.

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Berlin/Paderborn. Die deutschen Streitkräfte sollen von derzeit knapp 183.000 auf 260.000 aktive Soldaten – Männer und Frauen – anwachsen. Außerdem ist geplant, eine gut 200.000 Kräfte umfassende starke Reserve aufzubauen. Dazu soll die Zahl der Wehrdienstleistenden steigen: von momentan jährlich etwa 15.000 auf 40.000 ab dem Jahr 2031. Vor dem Hintergrund dieser ehrgeizigen Personalplanungen müssen nun auch rasch neue Kasernenunterkünfte und andere militärische Gebäude her.

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Köln-Porz/Oberding. Die Deutz AG, ein traditionsreicher Motorenbauer mit Sitz in Köln, will sich als „Lead-Investor“ an einer Finanzierungsrunde des deutschen Start-ups ARX Robotics GmbH beteiligen. Deutz ist unter anderem Systemanbieter innovativer und nachhaltiger Mobilitäts- und Energielösungen. Das Defense-Tech-Unternehmen ARX Robotics steht für die Entwicklung einer neuen Generation unbemannter, softwaredefinierter Verteidigungssysteme im Landbereich.

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Berlin/Fürstenfeldbruck. Nach Informationen aus dem Rathaus der bayerischen Kreisstadt Fürstenfeldbruck wird wohl der ursprünglich für Ende 2030 geplante vollständige Abzug der Bundeswehr vom Fliegerhorst vorerst doch nicht mehr stattfinden. Auch sollen zudem im Rahmen der Fliegerhorst-Konversion keine Flächen mehr verkauft werden – auch solche nicht, die bereits militärisch entwidmet wurden. Dies alles hat Oberbürgermeister Christian Götz vor Kurzem den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates unter Berufung auf einen Ansprechpartner im Verteidigungsministerium mitgeteilt. Wie am gestrigen Dienstag (16. September) unter anderem der Münchner Merkur und die Süddeutsche Zeitung berichteten, will die Stadt jetzt „ihre Rahmenplanung anpassen und sich auf einen Standortdialog ab dem kommenden Jahr vorbereiten“. Die Bürger der Stadt wurden mittlerweile auf der Homepage des Rathauses über die aktuelle Entwicklung in Kenntnis gesetzt.

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Berlin. Die NATO will ihre Verteidigungsfähigkeiten massiv ausbauen. Doch damit Deutschland seinen Anteil an diesen Zielen tragen kann, braucht die Bundeswehr laut Verteidigungsminister Boris Pistorius bis zu 60.000 zusätzliche aktive Soldaten. Dies sagte der SPD-Politiker jetzt im Vorfeld des anstehenden NATO-Gipfels (am 24. und 25. Juni im niederländischen Den Haag). In der gestrigen ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ äußerte sich Pistorius unter anderem zum Personalumfang der deutschen Streitkräfte, zu einem Freiwilligendienst bei der Bundeswehr und zur möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht. Er nahm auch Stellung zum umstrittenen „Manifest“-Grundsatzpapier der „SPD-Friedenskreise“.

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