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Nachrichten


Eckernförde. Der 1. April 2014 ist ein besonderes Datum im Prozess der Neuausrichtung der deutschen Marine. An diesem Dienstag wird in Eckernförde einer der größten Verbände der Teilstreitkraft neu aufgestellt – das Seebataillon. Im Seebataillon werden künftig die Marineschutzkräfte, Minentaucher und Boardingsoldaten in einer etwa 800 Mann starken Einheit zusammengefasst. Die spezialisierte Truppe kann weltweit in streitkräftegemeinsamen und in multinationalen Missionen eingesetzt werden. Am 1. April feiert in Eckernförde auch die Kampfschwimmerkompanie ihr 50-jähriges Bestehen und wird dabei ein eigenständiges Bataillon. Unter neuem Namen sind dann die Kampfschwimmer nicht mehr den Spezialisierten Einsatzkräften der Marine zugeordnet, sondern bilden das Kommando Spezialkräfte der Marine.

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Hamburg/Berlin. Am 20. Februar hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Fraktionsanfrage der Linken detaillierte Angaben zu den aktuellen Großwaffensystemen der Bundeswehr – darunter das Leuchtturmprojekt der deutschen Marine „Fregattenklasse F125“ – gemacht (wir werden uns in den nächsten Tagen noch näher mit den Regierungsinformationen befassen). Das Großwaffensystem „Fregatte 125“ nimmt nun, wenn auch mit Verspätung, Gestalt an. Am 12. Dezember vergangenen Jahres wurde im Baudock 5 der traditionsreichen Hamburger Werft Blohm+Voss Shipyards die „Baden-Württemberg“ getauft.

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Wilhelmshaven. Der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) 2014 der deutschen Marine hat am 11. Februar Wilhelmshaven verlassen. Vor den fünf Einheiten – den Fregatten „Hamburg“, „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Augsburg“ sowie der Korvette „Oldenburg“ und dem Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ – liegen gut fünf Monate Seefahrt. Kommandiert wird der Verband mit seinen rund 1000 Soldaten von Kapitän zur See Gunnar Jopp. Neben der Bildung der Einsatzreserve der Marine dient der EAV der Ausbildung des Offiziernachwuchses.

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Wilhelmshaven. Nach gut einem halben Jahr Abwesenheit von der Heimat kehrte nun am 28. Juni die Fregatte „Hamburg“ wieder nach Wilhelmshaven zurück. Dort war sie am 3. Januar mit Kurs auf die US-amerikanische Ostküste ausgelaufen. Nach einem gemeinsamen Manöver mit der U.S. Navy vor der Küste Floridas hatte die „Hamburg“ als fester Bestandteil einer Flugzeugträgergruppe um die USS „Dwight D. Eisenhower“ Mitte Februar zunächst ins Mittelmeer und anschließend ins Arabische Meer verlegt. Bei gemeinsamen Übungen in diesem Seegebiet hatte die deutsche Fregatte die Koordination und Überwachung sämtlicher Flugbewegungen im Umkreis von etwa 180 Kilometern um die Trägergruppe übernommen.

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Kiel. Es gibt Tage bei der Bundeswehr, an denen Außergewöhnliches geschieht und die Chronisten zur Feder greifen (müssen). Solche Tage nennt das Militär „historisch“. „Geschichte“ wird geschrieben. Ein „Meilenstein“ wird erreicht. Ein „Leuchtturmprojekt“ leuchtet hell. Dass sich heute mehr als 18.000 Frauen für den Militärdienst in Deutschland entschieden haben, ist Bundeswehr-Normalität. Sie leisten ihren Beitrag in allen Laufbahnen und vielen Verwendungen: in Kampf- und Kampfunterstützungsverbänden, im Nachschub, in der Wartung und Instandsetzung, in einem Stab, als Teil der Führung, im Bereich der medizinischen Versorgung, im Cockpit eines Flugzeuges, als Kommandantin eines Bergepanzers. Einen außergewöhnlichen Tag erlebte jetzt die deutsche Marine: Am 18. Juni übernahmen die ersten beiden weiblichen Marineoffiziere das Kommando über jeweils ein Minenjagdboot. Auch wenn dies eine Premiere war, so ist die Ruder-Übernahme durch die ersten Kommandantinnen doch nur die logische Fortsetzung einer zwölfjährigen Entwicklung. Denn bei der Marine finden sich Frauen ebenfalls seit Langem schon in Führungsverantwortung …

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