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Nachrichten


Berlin. Als russische Truppen am 24. Februar 2022 auf Befehl von Präsident Wladimir Putin in die Ukraine einfielen, reagierte der Westen – mit für Moskau schmerzhaften Sanktionierungen aber auch mit eigener massiver Aufrüstung. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz beispielsweise verurteilte in seiner Regierungserklärung im Rahmen der Sondersitzung zum Krieg in der Ukraine vor dem Deutschen Bundestag am 27. Februar 2022 das Vorgehen Putins scharf. Der Sozialdemokrat sprach von einer „Zeitenwende“ und kündigte ein schuldenfinanziertes Sondervermögen „Bundeswehr“ in Höhe von 100 Milliarden Euro an. Seither wuchs auch das reguläre deutsche Verteidigungsbudget. 2026 stehen nach Regierungsangaben 82,7 Milliarden Euro im „normalen“ Haushalt und 25,5 Milliarden Euro aus dem Sonderetat für die Bundeswehr zur Verfügung.

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Berlin. Das Megaprojekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ – kurz D-LBO – ist eines der großen und teuren Vorhaben der deutschen Streitkräfte. Mit D-LBO, das einmal analoge Funktechnik komplett ablösen und abhörsichere Kommunikation und ein gemeinsames Lagebild ermöglichen soll, will die Bundeswehr ihre Landstreitkräfte in die Zukunft führen. D-LBO hat ein Finanzvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro und wird in die beiden Varianten „Basic“ und „Vollausstattung“ unterteilt.

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Koblenz/Rheinmetall/Bremen. Der Rheinmetall-Konzern ist vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit einem Milliardenauftrag im Bereich der Soldatensysteme betraut worden. Dabei hat das Amt bei dem Rheinmetall-Tochterunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH aus einem Rahmenvertrag für das Modernisierungsprogramm „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) nun weitere Lieferungen abgerufen.

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Düsseldorf/Bremen/Heimertingen. Das in Bremen beheimatete Rheinmetall Tochterunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH hat mit einem sogenannten Geschäftsanteilskaufvertrag weitere elf Prozent der Anteile an dem bayerischen Softwareentwickler blackned GmbH erworben. Beabsichtigt ist mit diesem Erwerb – so der Rheinmetall-Konzern in Düsseldorf – „51 Prozent und damit die Mehrheit an blackned zu kontrollieren“. Die Bremer Tochter hatte bislang einen Anteil von 40 Prozent an blackned.

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Koblenz/Düsseldorf/Heimertingen. Der Rheinmetall-Konzern hat gemeinsam mit dem im bayerischen Heimertingen (Landkreis Unterallgäu) ansässigen Unternehmen blackned im Großvorhaben „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ (D-LBO) der Bundeswehr einen Auftrag im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro (brutto) erhalten. Der Auftrag beinhaltet die Integration der IT-Systeme aller Fahrzeug- und Plattformsysteme der deutschen Landstreitkräfte. Vom Vertragsvolumen entfallen rund 730 Millionen Euro auf Rheinmetall, 470 Millionen Euro auf blackned.

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