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Nachrichten


Berlin/München. Kleine, kostengünstige Drohnen verändern das Gefechtsfeld grundlegend. Dies zeigt insbesondere der Krieg in der Ukraine. Vor allem FPV-Drohnen gelten als schwer abzufangende Bedrohung, für die klassische Luftverteidigungssysteme oft zu teuer oder nicht effektiv genug sind (FPV = First Person View; beim Einsatz von FPV-Drohnen werden Bordkameras verwendet, die Live-Bilder vom Flug übermitteln). Das Münchner Defence-Tech-Unternehmen SkyLANX GmbH präsentierte vor Kurzem im Rahmen der „Medic Quadriga 2026“ eine modulare Plattform zur laserbasierten Abwehr kleiner und kleinster Drohnen. Die Plattform ist laut SkyLANX „für unterschiedliche Einsatzfelder von militärisch bis zivil konzipiert“ – vom Schutz militärischer Einheiten, Konvois oder temporärer Einsatzbasen bis hin zu Flughäfen, Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur.

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Berlin/Stockholm (Schweden). Die Berliner Hightech-Firma STARK Defence, die momentan mit der Bundeswehr intensiv im Austausch wegen der möglichen Lieferung von Kampfdrohnen für die Litauen-Brigade steht, wird als erstes deutsches Rüstungsunternehmen eine eigene Dependance in Schweden eröffnen. STARK setzt damit ein Zeichen für die deutsch-nordische Kooperation im Verteidigungsbereich. Die Eröffnung der Niederlassung am Standort Stockholm ist dem Unternehmen zufolge „der nächste Meilenstein in der Entwicklung des Start-ups und folgt auf die Wachstumsphase, in der der Personalbestand von 120 auf 400 Beschäftigte angewachsen ist“.

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Düsseldorf/Gardelegen-Letzlingen. Der Rheinmetall-Rüstungskonzern hat vor Kurzem mit dem unbemannten Luftfahrzeugsystem LUNA NG erfolgreich an einem Test der Bundeswehr im Gefechtsübungszentrum Heer auf dem Truppenübungsplatz Altmark teilgenommen. Das Zentrum ist die zentrale Ausbildungseinrichtung des Deutschen Heeres zur Einsatzausbildung und truppengattungsgebundenen Ausbildung. Erprobt wurde dort der sogenannte Aufklärungs- und Wirkverbund HUSAR.

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Düsseldorf/Schrobenhausen/Meppen. Die beiden Rüstungsunternehmen Rheinmetall und MBDA Deutschland wollen in Kürze ein Joint Venture gründen, um ihre Aktivitäten im Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsbereich „Laserwaffen“ zu bündeln. Dies gaben die Geschäftspartner am Montag (5. Januar) in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. Die neue Gesellschaft soll an die seit 2019 bestehende Kooperation zwischen Rheinmetall und MBDA anknüpfen und damit die bisher erfolgreiche Umsetzung eines Marine-Laserdemonstrators fortführen. Entwickelt und bereitgestellt werden sollen schließlich „hochleistungsfähige und innovative Laserwaffensysteme“ – zunächst, so die Pressemitteilung, für unsere Marine.

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Liebe Leserin, lieber Leser,
Freunde des bundeswehr-journal!

Ein neues Jahr hat begonnen. Wieder einmal sind wir wohl alle mit großen Hoffnungen und Erwartungen in diesen neuen Lebensteilabschnitt aufgebrochen. Leider hat uns bereits in den ersten Minuten nach Antritt seiner Regentschaft 2026 mit einer Schreckensmeldung aus der Schweiz konfrontiert (in einer Bar im Skiort Crans-Montana brach zum Jahreswechsel ein Feuer aus, das nach aktuellen Meldungen mindestens 40 Todesopfer und etwa 120 Verletzte, viele davon schwer, gefordert hat). In der Ukraine ging während der Festtage der Krieg unvermindert weiter. Im Iran wurden bei regierungsfeindlichen Protesten mehrere Menschen getötet, hier braut sich ein schwerer Sturm zusammen.

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