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Nachrichten


Kiew (Ukraine)/Berlin. 20 ukrainische Soldaten, die bei Kämpfen im Osten ihres Landes gegen prorussische Kräfte verletzt worden sind, wurden am 2. September mit einem Airbus A310 MedEvac nach Deutschland zur medizinischen Versorgung und Behandlung gebracht. Die „fliegende Intensivstation“ der Bundeswehr landete am Dienstag um 16.08 Uhr mit den Verwundeten auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte während ihres eintägigen Staatsbesuchs am 23. August in der Ukraine die Aufnahme von bis zu 20 ukrainischen Soldaten in Deutschland zugesagt.

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Wiesbaden. Mit einer militärischen Zeremonie, dem Anheften des Kommandoemblems am Uniformärmel, wurde Brigadegeneral Markus Laubenthal am Donnerstag (28. August) in der Wiesbadener Clay-Kaserne offiziell in seiner neuen Verwendung und militärischen Heimat begrüßt. Der 51 Jahre alte deutsche Heeresoffizier ist der neue Chef des Stabes im Hauptquartier der U.S. Army in Europa (USAREUR) und damit der erste Bundeswehrgeneral in einer solch hohen Position innerhalb der US-Streitkräfte. Die Personalentscheidung war möglich geworden durch eine entsprechende Vereinbarung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Dazu war am 30. Juli im US-Verteidigungsministerium in Washington noch ein Rahmenabkommen unterzeichnet worden.

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Friedrichshafen. Das Automobilunternehmen Daimler AG steigt wenige Monate nach Beginn seiner Beteiligung an der Rolls-Royce Power Systems AG – bis zum Jahreswechsel 2013/2014 noch bekannt als Tognum AG – wieder aus der Holding mit Rolls-Royce plc. aus. Daimler hatte sich im Jahr 2011 vertraglich eine sogenannte Put-Option (Verkaufsoption) festschreiben lassen, die ein vorzeitiges Ende der Konzernbeteiligung an dem Friedrichshafener Gemeinschaftsunternehmen ermöglichte.

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Wilhelmshaven/Washington (USA). Die aus Syrien stammenden Chemiewaffen, die auf das US-Spezialschiff „M/V Cape Ray“ gebracht worden waren, sind nun komplett vernichtet. Die Erfolgsmeldung der Schiffsführung traf am 18. August ein. Ahmet Üzümcü, Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, bestätigte an diesem Montag das Ende der „Cape Ray“-Mission. Insgesamt wurden an Bord des umgerüsteten Schiffes im östlichen Mittelmeer im Hydrolyseverfahren rund 580 Tonnen Chemikalien aus syrischen Beständen zur Herstellung des Nervenkampfstoffes Sarin sowie fast 20 Tonnen des Hautkampfstoffes Senfgas neutralisiert. Das Vorhaben konnte mehrere Wochen vor dem ursprünglich kalkulierten Termin beendet werden. Zurzeit stellt die deutsche Marine mit ihrer Fregatte „Schleswig-Holstein“ den Begleitschutz für die „Cape Ray“.

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Berlin/München. Herbe Enttäuschung für die Münchner ARTEC GmbH, das Joint-Venture-Unternehmen von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann: Das Verteidigungsministerium wird keine zusätzlichen gepanzerten Transportfahrzeuge Boxer bestellen. Dies teilte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Markus Grübel, dem Verteidigungsausschuss mit. Der Ausschuss hatte weitere Beschaffungen des GTK Boxer über die derzeitige Stückzahlplanung von 272 Exemplaren hinaus empfohlen und dem Ministerium dazu einen Prüfauftrag erteilt. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte das Antwortschreiben des Staatssekretärs einsehen.

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