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Nachrichten


Vlissingen (Niederlande)/Wolgast. Am Dienstag dieser Woche (5. Dezember) wurde auf der Peene-Werft in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) mit dem Bau der ersten Fregatte der neuen Klasse F126 für die Deutsche Marine begonnen. Nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklungsphase startet nun die Konstruktionsphase der Schiffe. Zunächst werden vier Fregatten mit einer Option auf zwei weitere Einheiten beschafft. Das Projekt hat nach Informationen der Bundeswehr ein Beschaffungsvolumen „im mittleren einstelligen Milliardenbereich“, laut Auftragnehmer wird das Volumen „über fünf Milliarden Euro“ betragen. Zum Baubeginn waren rund 200 Gäste geladen worden.

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Düsseldorf/Altenstadt/Wunstorf. Die Unternehmen Rheinmetall und Airbus haben gemeinsam einen A400M-Laderaum-Simulator an das Lufttransportgeschwader 62 (LTG 62) im niedersächsischen Wunstorf übergeben. Der Cargo Hold Part Task Trainer (CPTT) soll die bereits vorhandenen Simulations- und Trainingssysteme beim Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe – Abteilung Nord – ergänzen. Die Abteilung Nord führt in vier Ausbildungsgruppen an den zwei Standorten Faßberg und Wunstorf die technische und logistische Aus-, Fort- und Weiterbildung von Bundeswehrangehörigen durch. In Wunstorf werden Laderaum-Besatzungen unter anderem bereits mit dem Laderaum-Trainer Cargo Hold Trainer Enhanced (CHT-E) ausgebildet.

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Berlin/München/Falls Church (Virginia, USA). Das US-Rüstungsunternehmen Northrop Grumman Corporation und der deutsche Elektronikkonzern Rohde & Schwarz haben im Rahmen der Berliner Sicherheitskonferenz (Berlin Security Conference, BSC), die am 29. und 30. November in der Bundeshauptstadt stattfand, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Gemeinsam will man künftig „schlüsselfertige Lösungen“ für die Kommunikationssysteme europäischer und US-amerikanischer Streitkräfte in den Dimensionen Luft, Boden und See anbieten. Im Mittelpunkt soll dabei die Interoperabilität, das Zusammenwirken dieser Systeme, stehen.

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Berlin/Taufkirchen/München/Falls Church (Virginia, USA). Nun ist es offiziell: Der Eurofighter EloKa (EloKa = Elektronische Kampfführung) kommt! Nach der parlamentarischen Bewilligung der finanziellen Mittel durch den Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch vergangener Woche (29. Dezember) soll die Airbus-Sparte „Defence and Space“ nun 15 Eurofighter für den elektronischen Kampf ausrüsten. Dabei sollen die Maschinen unter anderem mit einem Senderortungs- und Selbstschutzsystem von Saab sowie Anti-Radar-Raketen „AARGM“ des US-Unternehmens Northrop Grumman ausgestattet werden. Laut Airbus-Pressemitteilung will man den Eurofighter EloKa bis zum Jahr 2030 NATO-zertifizieren und den Tornado dann in der SEAD-Rolle (SEAD = Suppression of Enemy Air Defence/Unterdrückung gegnerischer Luftverteidigung) ablösen.

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Taufkirchen/Oberkochen. Es soll „ein Leuchtturm für die Region“ werden, der neue Produktions- und Verwaltungsstandort des Rüstungskonzerns Hensoldt im baden-württembergischen Oberkochen. Am heutigen Freitag (1. Dezember) nun feierte das Unternehmen das Richtfest für sein neues Werk in der rund 8000-Seelen-Gemeinde im Ostalbkreis. Mit dem Neubau – offizielle Bezeichnung „Hensoldt Optronics Campus“ – reagiert die Hensoldt-Gruppe auf den stetig wachsenden Bedarf an leistungsfähiger militärischer Ausrüstung für die Bundeswehr und die NATO-Partnerstaaten. Auch die immer größer werdende Nachfrage der Halbleiterindustrie, die von Hensoldt Optronics hochpräzise optronische Messgeräte bezieht, war und ist mit ein Hauptgrund für das Bauvorhaben.

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