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Nachrichten


Berlin/Taufkirchen/München/Falls Church (Virginia, USA). Nun ist es offiziell: Der Eurofighter EloKa (EloKa = Elektronische Kampfführung) kommt! Nach der parlamentarischen Bewilligung der finanziellen Mittel durch den Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch vergangener Woche (29. Dezember) soll die Airbus-Sparte „Defence and Space“ nun 15 Eurofighter für den elektronischen Kampf ausrüsten. Dabei sollen die Maschinen unter anderem mit einem Senderortungs- und Selbstschutzsystem von Saab sowie Anti-Radar-Raketen „AARGM“ des US-Unternehmens Northrop Grumman ausgestattet werden. Laut Airbus-Pressemitteilung will man den Eurofighter EloKa bis zum Jahr 2030 NATO-zertifizieren und den Tornado dann in der SEAD-Rolle (SEAD = Suppression of Enemy Air Defence/Unterdrückung gegnerischer Luftverteidigung) ablösen.

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Taufkirchen/Oberkochen. Es soll „ein Leuchtturm für die Region“ werden, der neue Produktions- und Verwaltungsstandort des Rüstungskonzerns Hensoldt im baden-württembergischen Oberkochen. Am heutigen Freitag (1. Dezember) nun feierte das Unternehmen das Richtfest für sein neues Werk in der rund 8000-Seelen-Gemeinde im Ostalbkreis. Mit dem Neubau – offizielle Bezeichnung „Hensoldt Optronics Campus“ – reagiert die Hensoldt-Gruppe auf den stetig wachsenden Bedarf an leistungsfähiger militärischer Ausrüstung für die Bundeswehr und die NATO-Partnerstaaten. Auch die immer größer werdende Nachfrage der Halbleiterindustrie, die von Hensoldt Optronics hochpräzise optronische Messgeräte bezieht, war und ist mit ein Hauptgrund für das Bauvorhaben.

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Koblenz/Schwaikheim. Die Kärcher Futuretech GmbH hat vor Kurzem das Serienmodell einer neu entwickelten mobilen Feldküche an die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Annette Lehnigk-Emden, übergeben. Aus dem Rahmenvertrag mit dem schwäbischen Unternehmen sollen zunächst 85 Systeme an die Truppe geliefert werden, insgesamt können bis zu 400 Feldküchen abgerufen werden.

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Berlin/Flensburg/Tel Aviv (Israel). Das deutsche Unternehmen FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (kurz FFG) und der israelische Staatskonzern IAI Israel Aerospace Industries/ELTA (IAI/ELTA) haben am heutigen Mittwoch (29. November) im Rahmen der Berliner Sicherheitskonferenz/Berlin Security Conference (BSC) eine Vereinbarung zur Gründung des gemeinsamen Wehrtechnikunternehmens FTS Flensburg Technology Systems GmbH unterzeichnet.

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Berlin/Kassel. Im Juni 2021 hatte das Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) das in Kassel ansässige Unternehmen Projekt System & Management GmbH (PSM) damit beauftragt, 143 Schützenpanzer Puma für die Bundeswehr nachzurüsten. PSM, ein 2002 von der Krauss-Maffei Wegmann GmbH und Co. KG (KMW) und der Rheinmetall Landsysteme GmbH (RLS) gegründetes Joint Venture, ist zuständig für die Entwicklung und Fertigung des Schützenpanzers. Das Kettenfahrzeug gelte – so wirbt der Hersteller – „weltweit als das leistungsfähigste und modernste System seiner Art“. Allerdings wird der Puma auch begleitet von einer ärgerlichen und länger werdenden Mängelliste. Erst jetzt wieder musste sich das Verteidigungsministerium erklären …

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