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Nachrichten


Kiel/Berlin. Es war ein Interview, das Wellen schlug – besonders im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und Berlin, den beiden ministeriellen Dienstsitzen. Im Gespräch mit Claus Hulverscheidt, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung (SZ) in der Bundeshauptstadt, kritisierte der bekannte Ökonom Moritz Schularick im August Verteidigungsminister Boris Pistorius scharf. Für die Modernisierung der Bundeswehr müsse gezielt in Waffensysteme der Zukunft investiert werden – und nicht in alte Kriegstechnik wie Panzer und Kampfjets, forderte der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Der Minister wies Schularicks Kritik später entschieden zurück.

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Berlin/Stockholm (Schweden). Die Berliner Hightech-Firma STARK Defence, die momentan mit der Bundeswehr intensiv im Austausch wegen der möglichen Lieferung von Kampfdrohnen für die Litauen-Brigade steht, wird als erstes deutsches Rüstungsunternehmen eine eigene Dependance in Schweden eröffnen. STARK setzt damit ein Zeichen für die deutsch-nordische Kooperation im Verteidigungsbereich. Die Eröffnung der Niederlassung am Standort Stockholm ist dem Unternehmen zufolge „der nächste Meilenstein in der Entwicklung des Start-ups und folgt auf die Wachstumsphase, in der der Personalbestand von 120 auf 400 Beschäftigte angewachsen ist“.

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Wachtberg bei Bonn. Künstliche Intelligenz (KI) soll Bundeswehrangehörigen demnächst beim Lernen optimal unterstützen und zugleich die Qualität des Unterrichts steigern. In einer Studie haben Fraunhofer-Forscher dazu jetzt ermittelt, welche KI-Funktionalitäten nützlich sind und wie sie sich technisch in ein bestehendes System integrieren lassen. Die Bundeswehr selbst möchte künftig eine virtuelle Lernumgebung für ihr Personal schaffen. Um sich in diversen Fachbereichen wie Mathematik, Englisch oder Soziale Kompetenzen weiterzubilden und effizient auf Prüfungen vorzubereiten, nutzten und nutzen Soldaten bislang Lernmanagementsysteme wie „Moodle“, entwickelt von dem Australier Martin Dougiamas (erste Version veröffentlicht im August 2002).

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Düsseldorf/Kraków (Polen)/Neuss. Der Technologie- und Rüstungskonzern Rheinmetall und das polnische Deep-Tech-Unternehmen SATIM Monitoring Satelitarny haben eine Kooperation vereinbart und dazu einen Technologie-Liefervertrag unterzeichnet. Bei der deutsch-polnischen Zusammenarbeit geht es im Kern um die Unterstützung eines satellitengestützten Aufklärungsprogramms für die deutschen Streitkräfte. SATIM wird künftig als Zulieferer für Rheinmetall bei der Bereitstellung von Fähigkeiten im Bereich „Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung“ (ISR) für die Bundeswehr fungieren.

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Berlin/Halle/Meckenheim/Erding/Mainz. Die in Halle beheimatete „Cyberagentur will Bundeswehr zukunftssicher machen“ – unter dieser Schlagzeile berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am 26. August dieses Jahres über ein neues Innovationsformat der Agentur in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Bei dem neuen Wettbewerb handelt es sich um die SPECTRA-Challenge, bei der es laut Cyberagentur darum geht, „technische Lösungen zu entwickeln, um unbemannte Systeme besser gegen elektronische Angriffe schützen können“. Die Ausschreibung richtet sich an Forschungseinrichtungen, Start-ups, Unternehmen und Behörden.

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