menu +

Nachrichten


Ditzingen/Düsseldorf/Bremen. Das Unternehmen Rheinmetall ist Generalunternehmer beim Modernisierungsprogramm „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) für die Bundeswehr. Jetzt hat der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern beziehungsweise das in Bremen ansässige Rheinmetall-Tochterunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH die Firma Thales mit der Lieferung optronischer Sichtsysteme im mittleren vierstelligen Bereich beauftragt. Wie die Thales-Zentrale in Ditzingen in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird die Lieferung „Nachtsichtsysteme der neuen Generation sowie einsatzerprobte und marktverfügbare Tag-/Nachtsichtgeräte XTRAIM©“ umfassen. Die ersten Auslieferungen sind für 2027 geplant; anschließend erfolgt die Hochskalierung auf mehrere hundert Systeme pro Monat.

Weiterlesen…

Ulm/Ditzingen. Der Hensoldt-Konzern hat einen weiteren Auftrag für die Lieferung von Radaren des Typs TRS-4D für die Fregatten F126 der Deutschen Marine erhalten. Auftraggeber ist das Unternehmen Thales, das bei dem Projekt „Fregattenbau F126 für Deutschland“ für das Führungs- und Waffeneinsatzsystem der neuen Kriegsschiffe verantwortlich zeichnet. Generalunternehmer ist Damen Schelde Naval Shipbuilding aus den Niederlanden. Mit der Beauftragung zur Lieferung weiterer TRS-4D durch Thales erhöht sich der gesamte Auftragswert laut Hensoldt „auf mehr als 200 Millionen Euro“.

Weiterlesen…

Hengelo (Niederlande). Am gestrigen Dienstag (23. April) feierten die Deutsche Marine, das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und das Unternehmen Thales im niederländischen Hengelo die offizielle Eröffnung des „erweiterten Thales-Systemtestzentrums“. Das Zentrum soll als „Drehscheibe“ für die Zusammenarbeit aller am Projekt „Fregattenneubau F126 für Deutschland“ dienen. Die Einrichtung in Hengelo soll nach Informationen von Thales unter anderem genutzt werden für „die Herstellung von System-Prototypen, die Systemvalidierung, die Integration sowie die Erprobung“ vor der Auslieferung nach Deutschland. Hier, bei Blohm+Voss in Hamburg sowie in Wolgast und Kiel, werden die neuen Fregatten gebaut. Die Eröffnung des Systemtestzentrums ist laut Thales „ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Auslieferung des ersten Schiffes“ – diese ist für 2028 geplant ist.

Weiterlesen…

Vlissingen (Niederlande)/Wolgast. Am Dienstag dieser Woche (5. Dezember) wurde auf der Peene-Werft in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) mit dem Bau der ersten Fregatte der neuen Klasse F126 für die Deutsche Marine begonnen. Nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklungsphase startet nun die Konstruktionsphase der Schiffe. Zunächst werden vier Fregatten mit einer Option auf zwei weitere Einheiten beschafft. Das Projekt hat nach Informationen der Bundeswehr ein Beschaffungsvolumen „im mittleren einstelligen Milliardenbereich“, laut Auftragnehmer wird das Volumen „über fünf Milliarden Euro“ betragen. Zum Baubeginn waren rund 200 Gäste geladen worden.

Weiterlesen…

Brüssel/Düsseldorf. Der Europäische Verteidigungsfonds (European Defence Fund, EDF) soll – so die offizielle Erklärung – „die innovative, industrielle und wissenschaftliche Basis der europäischen Verteidigungsindustrie stärken und damit einen Beitrag zur strategischen Autonomie der Europäischen Union leisten“. Im Zeitraum 2021 bis 2027 unterstützte der Fonds mit insgesamt 7,9 Milliarden Euro zahlreiche Kooperationsprojekte, die sich mit aktuellen Verteidigungsfragen und neuen Sicherheitsbedrohungen befassen und technologische Lücken schließen wollen. Im Rahmen der EDF-Kampagne 2022 wurden von den durch die Verteidigungsbranche eingereichten 134 Vorschlägen insgesamt 41 Forschungs- und Entwicklungsprojekte für den Bereich „Verteidigung“ ausgewählt. Für die 41 Projekte wird die EU rund 832 Millionen Euro bereitstellen. Das Industrieförderprogramm fällt in die Zuständigkeit der Europäischen Kommission.

Weiterlesen…

OBEN