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Nachrichten


Alamogordo (New Mexico, USA)/Jagel. Die Schulung der Besatzungen des zweisitzigen Kampfflugzeugs Tornado im schleswig-holsteinischen Jagel läuft nicht nach Plan. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung am heutigen Montag (1. Oktober) berichtete, hätten drei Piloten und vier Waffensystemoffiziere ihre Ausbildung bereits im März dieses Jahres abschließen sollen. Nun hat man bereits ein halbes Jahr Rückstand. Nach Auskunft des in Jagel beheimateten Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ sei vor allem schlechtes Wetter für die enorme Verzögerung verantwortlich. Im Winter seien die Start- und Landebahnen tagelang vereist gewesen, auch hätten Nebel und Zugvögel-Schwärme die Übungsflüge beeinträchtigt, so eine Sprecherin des Verbandes.

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Marignane (Frankreich)/Bonn. Der Kampfhubschrauber Tiger soll fit gemacht werden für die kommenden Jahrzehnte. Deshalb wurde das Unternehmen Airbus Helicopters jetzt damit beauftragt, entsprechende Risikominimierungsstudien durchzuführen. Diese Grundlagenstudien sollen dabei helfen, den Tiger einmal gezielt mit neuen Fähigkeiten für das Gefechtsfeld der Zukunft auszustatten.

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Koblenz. Der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr hat einen neuen Inspekteur. Am Dienstag dieser Woche (25. September) übergab Generalinspekteur Eberhard Zorn das Kommando über den militärischen Organisationsbereich an Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner. Baumgärtners Vorgänger, Generaloberstabsarzt Dr. Michael Tempel, wurde nach rund 45 Dienstjahren am Abend mit einem Großen Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet. Viele Weggefährten, Bundeswehrangehörige und Gäste waren zum Übergabeappell auf die Koblenzer Festung Ehrenbreitstein gekommen.

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Mainz. Die deutschen Streitkräfte sind lange Zeit vernachlässigt worden. Heute fehlt Personal, die Ausrüstung der Soldaten ist diskussionswürdig, viele Waffensysteme sind nur teilweise einsatzbereit. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete in diesem Jahr in Berlin den Zustand der Truppe bereits als „unbefriedigend“. Milde formuliert! Auf der anderen Seite nehmen die Anforderungen an die Bundeswehr immer mehr zu: Neben zahlreichen Bündnisverpflichtungen sind es vor allem die Auslandseinsätze, die den Männern und Frauen in Uniform vieles abverlangen (derzeit – Stand 17. September – beteiligen sich 3470 Bundeswehrangehörige unmittelbar an zwölf Auslandsmissionen). Der Frust in den Reihen der Soldaten ist groß und wird größer. John A. Kantara, freier Journalist und TV-Autor, stellt in seiner Dokumentation „Armee ohne Kompass“ die Frage nach der Zukunft von Deutschlands Militär. „Armee ohne Kompass – wohin marschiert die Bundeswehr?“ wird am Mittwoch dieser Woche (26. September) ab 22:45 Uhr im ZDF gezeigt.

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Berlin. Die Bundeswehr und das Bundesministerium der Verteidigung kommen einfach nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Zuletzt sorgte der Moorbrand bei Meppen, der auf dem Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 durch eine Raketenerprobung mit dem Kampfhubschrauber Tiger ausgelöst wurde, für eine wahre Flut unerfreulicher Presseberichte. Jetzt gerät plötzlich die Abteilung „Cyber- und Informationstechnik“ (CIT) des Ministeriums unter Druck. Wie Matthias Gebauer in seinem am heutigen Sonntag (23. September) erschienenen Beitrag für SPIEGEL ONLINE schreibt, ist der Bundesrechnungshof in diesem Bereich offenbar auf die „rechtswidrige Vergabe millionenschwerer Verträge mit Beratern“ gestoßen. Konkret gehe es um das strategische IT-Programm „CITquadrat“ und um mindestens acht Millionen Euro.

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