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Nachrichten


Berlin/Pabrade (Litauen). In diesem Jahr findet die Bundeswehr-Übung „Quadriga“ im Kernzeitraum Februar bis März in Deutschland und Litauen statt. Ein Schwerpunkt ist die kurzfristige Verlegung einsatzbereiter Kräfte auf allen Transportwegen in einem Szenario der Bündnisverteidigung. Die Bedeutung von „Quadriga 2026“ wurde am heutigen Freitag (6. März) mit den Besuchen von Verteidigungsminister Boris Pistorius und von Henning Otte, Wehrbeauftragter des Bundestages, überdeutlich. Beide ließen sich auf dem ILA-Messegelände am Flughafen Berlin Brandenburg (ExpoCenter Airport) in die dortige Teilübung „Medic Quadriga“ einweisen und besichtigten eine Ausstellung, bei der die Industrie und die Truppe innovative technische Lösungen präsentierten (wie beispielsweise eine Rettungsdrohne, mit der Verwundete rasch vom Gefechtsfeld evakuiert werden können).

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Berlin/Stockholm (Schweden). Die Berliner Hightech-Firma STARK Defence, die momentan mit der Bundeswehr intensiv im Austausch wegen der möglichen Lieferung von Kampfdrohnen für die Litauen-Brigade steht, wird als erstes deutsches Rüstungsunternehmen eine eigene Dependance in Schweden eröffnen. STARK setzt damit ein Zeichen für die deutsch-nordische Kooperation im Verteidigungsbereich. Die Eröffnung der Niederlassung am Standort Stockholm ist dem Unternehmen zufolge „der nächste Meilenstein in der Entwicklung des Start-ups und folgt auf die Wachstumsphase, in der der Personalbestand von 120 auf 400 Beschäftigte angewachsen ist“.

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Berlin/Koblenz/Bonn/München. Die Bundeswehr beziehungsweise das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) haben der in München ansässigen ARTEC GmbH einen bedeutenden Großauftrag erteilt. So soll die Radhaubitze RCH 155 (Remote Controlled Howitzer 155 mm) bald in die Truppe eingeführt werden. Am 19. Dezember 2025 erhielt ARTEC, ein 1999 gegründetes Joint Venture der Rüstungskonzerne Krauss-Maffei Wegmann (heute KNDS Deutschland) und Rheinmetall, einen Auftrag über die ersten 84 Radhaubitzen.

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Überlingen/Arlington (Virginia, USA). Das deutsche Unternehmen Diehl Defence und Raytheon, ein Bereich des US-Mischkonzerns RTX (Raytheon Technologies Corporation), haben jetzt eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Produktion von Schlüsselkomponenten für den Stinger-Flugkörper in Europa unterzeichnet. Die Vereinbarung soll nach Angaben von Diehl „den Grundstein für die Ausweitung der Produktion von Stinger-Flugkörpern bei Diehl Defence als Teil des Wachstumsplans des Systemhauses“ legen.

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Strausberg. Im Oktober dieses Jahres wird sich der Beschluss der Europäischen Union (EU) für eine Ausbildungsmission zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte zum dritten Mal jähren. Die am 17. Oktober 2022 unter dem Namen „European Union Military Assistance Mission Ukraine“ (EUMAM UA) ins Leben gerufene Ausbildungsmission ist in vielerlei Hinsicht bahnbrechend. Noch nie wurden – finanziert durch die Europäische Union – so viele Soldaten einer Nation, die sich im Krieg befindet, auf europäischen Boden militärisch ausgebildet. Mehr als 76.000 ukrainische Soldaten konnten so mit der Unterstützung von 24 EU-Mitgliedsstaaten sowie einigen nicht EU-Staaten auf ihren Einsatz gegen die russischen Invasoren vorbereitet werden. Rund 21.000 Ukrainer wurden bisher auf deutschem Boden ausgebildet. Mit der Ausbildungsunterstützung EUMAM UA befasst sich der nachfolgende Fachbeitrag von Oberst i.G. Dirk Hamann. Der Autor ist Referatsleiter G7 „Ausbildung und Übung“ im Stab „Kommandeur Feldheer“ und seit März 2025 Deputy Chief of Staff „Training“ im Multinational Special Training Command (MN ST-C) im brandenburgischen Strausberg.

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