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Nachrichten


Strausberg. Im Oktober dieses Jahres wird sich der Beschluss der Europäischen Union (EU) für eine Ausbildungsmission zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte zum dritten Mal jähren. Die am 17. Oktober 2022 unter dem Namen „European Union Military Assistance Mission Ukraine“ (EUMAM UA) ins Leben gerufene Ausbildungsmission ist in vielerlei Hinsicht bahnbrechend. Noch nie wurden – finanziert durch die Europäische Union – so viele Soldaten einer Nation, die sich im Krieg befindet, auf europäischen Boden militärisch ausgebildet. Mehr als 76.000 ukrainische Soldaten konnten so mit der Unterstützung von 24 EU-Mitgliedsstaaten sowie einigen nicht EU-Staaten auf ihren Einsatz gegen die russischen Invasoren vorbereitet werden. Rund 21.000 Ukrainer wurden bisher auf deutschem Boden ausgebildet. Mit der Ausbildungsunterstützung EUMAM UA befasst sich der nachfolgende Fachbeitrag von Oberst i.G. Dirk Hamann. Der Autor ist Referatsleiter G7 „Ausbildung und Übung“ im Stab „Kommandeur Feldheer“ und seit März 2025 Deputy Chief of Staff „Training“ im Multinational Special Training Command (MN ST-C) im brandenburgischen Strausberg.

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Berlin. Die Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte hat – da sind sich nahezu alle westlichen Militärexperten sicher – inzwischen begonnen. Aber sie ist unübersichtlich. Es ist von starken russischen Verteidigungslinien die Rede, von kleinen Geländegewinnen der Ukrainer, von einigen befreiten Ortschaften. Aber auch von heftigen ukrainischen Verlusten vor allem in der schwerumkämpften Region Saporischschja (mittlerweile soll die Ukraine dort unter anderem sieben Leopard-2-Panzer und 17 US-Schützenpanzer Bradley verloren haben). Wie ist das Lagebild tatsächlich, besteht immer noch Anlass zu Optimismus? Darüber sprach am heutigen Sonntag (18. Juni) in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ Matthias Deiß, Stellvertretender Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio, mit Brigadegeneral Christian Freuding.

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Moskau/Peking/Brüssel. Am gestrigen Dienstag (11. September) begann in Russland mit „Wostok 2018“ („Osten 2018“) das größte strategische Militärmanöver Moskaus „seit dem Jahr 1981“. So zumindest hat Wladimir Putins Verteidigungsminister Sergei Shoigu bei einer Dienstreise in den zentralen Militärbezirk Ende August die Manöverdimensionen eingeordnet. Die Hauptphase von „Wostok 2018“ dauert nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums vom 11. bis zum 17. September und ist in zwei Phasen gegliedert. In der zweitägigen Phase eins werden die beteiligten Stäbe ihre letzten Übungsvorbereitungen treffen, in der fünf Tage dauernden Phase zwei findet dann das eigentliche Übungsgeschehen statt. Insgesamt sollen dabei etwa 300.000 Soldaten eingesetzt werden. Für „Wostok 2018“ vorgesehen sind zudem rund 36.000 Panzer und andere Militärfahrzeuge, mehr als 1000 Flugzeuge und Hubschrauber plus Drohnen sowie gut 80 Marineschiffe. Auch Russlands Nachbarstaaten China und die Mongolei nehmen an dem Mega-Manöver teil.

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