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Nachrichten


Bonn/Koblenz/Berlin. Gibt es bei der Bundeswehr einen Reparatur-Stau, der die materielle Einsatzbereitschaft gefährden könnte? Aktuelle Medienberichte legen nahe, dass Waffensysteme und Fahrzeuge der deutschen Streitkräfte wegen fehlender Ersatzteile offenbar nicht in dem Maße genutzt werden können, wie geplant und notwendig. Dies alles geht aus einem internen Lagebericht eines zentralen Bundeswehr-Dienstleisters, der in Bonn ansässigen Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (kurz HIL GmbH oder HIL), hervor, der als eine Art „Brandbrief von Führungskräften“ an die Öffentlichkeit gelangt ist. Mit dem Schreiben hatte sich zunächst die Recherche-Kooperation WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung befasst. Gestützt wurde und wird der alarmierende Befund zudem von Insidern aus der Truppe.

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Koblenz/Rheinmetall/Bremen. Der Rheinmetall-Konzern ist vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit einem Milliardenauftrag im Bereich der Soldatensysteme betraut worden. Dabei hat das Amt bei dem Rheinmetall-Tochterunternehmen Rheinmetall Electronics GmbH aus einem Rahmenvertrag für das Modernisierungsprogramm „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) nun weitere Lieferungen abgerufen.

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Berlin/Düsseldorf/Koblenz. Der Rüstungskonzern Rheinmetall und dessen Division „Digital Systems“ haben einen Großauftrag über die Lieferung von Loitering Munition Typ FV-014 erhalten. Ein entsprechender Vertrag wurde am heutigen Mittwoch (22. April) im Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, kurz BAAINBw, unterzeichnet. Die Qualifizierung soll ab dem zweiten Quartal 2026 beginnen, die Auslieferung dann in der ersten Jahreshälfte 2027.

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Kaiserslautern/Düsseldorf/Bremen/Rom (Italien). Das Unternehmen GDELS – General Dynamics European Land Systems ist im Herbst vergangenen Jahres vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) damit beauftragt worden, das neue Spähfahrzeug „Next Generation“ (Spähfahrzeug NG) an die Aufklärungstruppe des Deutschen Heeres zu liefern. Das Fahrzeug soll auf Basis der modernsten Piranha-6×6-Radfahrzeugvariante mit amphibischer Fähigkeit realisiert werden und schließlich in Teilen die Nachfolge des leichten 4×4-Spähwagens Fennek antreten. Das Projekt war zunächst unter dem Namen „Korsak“ (Steppenfuchs) geführt worden, mittlerweile gilt die offizielle Bezeichnung „Luchs 2“.

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Koblenz/Taufkirchen. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat das Unternehmen Hensoldt mit der Integration von kinetischen Wirkmitteln in das bereits seit Jahren bewährte Abwehrsystem gegen kleine unbemannte Luftfahrzeuge – kurz ASUL –beauftragt. Dazu Hensoldt in einer Pressemitteilung: „Dies ist ein weiterer richtungsweisender Schritt zur nachhaltigen Kampfwertsteigerung von ASUL, nachdem bereits Anfang 2025 die Aktualisierung der Sensorik unter anderem durch die neueste Generation unseres SPEXER-Radars eingeleitet wurde.“

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