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Nachrichten


Bonn/Koblenz/Berlin. Gibt es bei der Bundeswehr einen Reparatur-Stau, der die materielle Einsatzbereitschaft gefährden könnte? Aktuelle Medienberichte legen nahe, dass Waffensysteme und Fahrzeuge der deutschen Streitkräfte wegen fehlender Ersatzteile offenbar nicht in dem Maße genutzt werden können, wie geplant und notwendig. Dies alles geht aus einem internen Lagebericht eines zentralen Bundeswehr-Dienstleisters, der in Bonn ansässigen Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (kurz HIL GmbH oder HIL), hervor, der als eine Art „Brandbrief von Führungskräften“ an die Öffentlichkeit gelangt ist. Mit dem Schreiben hatte sich zunächst die Recherche-Kooperation WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung befasst. Gestützt wurde und wird der alarmierende Befund zudem von Insidern aus der Truppe.

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Berlin/Rostock. Die Deutsche Marine wird wohl in absehbarer Zukunft neben Wilhelmshaven einen zweiten Marinestützpunkt an der Nordsee erhalten. Entsprechende Planungen sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits aufgenommen worden sein. So meldete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in seiner Sendung „Aktuell“ am 6. April, dass derzeit Bremerhaven und Emden als neuer Militärhafen favorisiert würden. Beide maritimen Standorte hätten bereits Erfahrung im Umschlag militärischer Güter, etwa bei Verlegeübungen und Truppentransporten. Der neue Stützpunkt soll laut NDR die logistischen Kapazitäten der Bundeswehr erweitern.

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Hannover/Oldenburg. Insgesamt 13 Polizisten aus Niedersachsen stehen im Verdacht, sich an einer rassistisch motivierten Chatgruppe beteiligt zu haben. Die Ermittlungen laufen. Drei der Polizisten sind nach Angaben des Innenministeriums in Hannover noch im niedersächsischen Polizeidienst, gegen sechs weitere wurde „ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte“ beziehungsweise eine „vorläufige Dienstenthebung“ ausgesprochen. Der NDR berichtete am heutigen Montag in seiner Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ über den Fall und den Stand der Dinge …

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Hamburg/Berlin/Düsseldorf. Eva W. wurde als Minderjährige schwer sexuell missbraucht. „Alles, was man sich an sexualisierter Gewalt vorstellen und überleben kann, ist mir passiert“, berichtete sie vor Kurzem einem Rechercheteam des Norddeutschen Rundfunks (NDR) im Interview. Vom Missbrauch seien auch Fotos und Videos gemacht worden. Dass solche Aufnahmen noch Jahrzehnte später im Darknet kursieren, ist für die Betroffenen die Hölle. Auch für W.: „Ich wünschte, ich hätte jemanden vor mir, der das einfach beenden würde – der es löschen könnte.“ „Es“, das sind die ewigen Spuren abscheulicher Verbrechen an Kindern und Jugendlichen, begangen von Pädokriminellen …

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Köln/Bunnik (Utrecht, Niederlande)/Berlin. Zwei Jahre nach der Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban und der militärischen Evakuierungsmission aus der Hauptstadt Kabul durch die Bundeswehr warten noch immer tausende gefährdete Afghanen auf ein Visum zur Einreise nach Deutschland. Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ)– in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Investigativbüro „Lighthouse Reports“ – zeigen nun, dass die Bundesregierung seither auch immer wieder afghanische Ortskräfte abgewiesen hat. Und dies, obwohl die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu der Einschätzung gekommen war, dass es sich bei den Menschen um potenziell oder auch „besonders gefährdete“ Personen gehandelt hatte.

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