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Nachrichten


New York (USA). Die Terrororganisation al-Qaida insgesamt scheint seit der Tötung ihres Gründers Osama Bin Laden durch US-Spezialkräfte am 2. Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad an Zusammenhalt und Durchschlagskraft verloren zu haben. Nach wie vor jedoch sieht sich der Westen durch das Netzwerk bedroht. Der Wille, Anschläge in den Vereinigten Staaten oder Westeuropa zu verüben, sei ungebrochen, warnen Geheimdienste und Terrorismusexperten. Der am 2. August dieses Jahres veröffentlichte 14. Bericht des Monitoring-Teams des Al-Qaida-Sanktionsausschusses, der 1999 vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) durch Resolution 1267 eingerichtet worden ist, kommt zu folgender Lagebewertung: Die Bedrohung durch al-Qaida als globale Terrorvereinigung hat abgenommen, die Bedrohung durch die regionalen „al-Qaida-Tochtergesellschaften“ allerdings hält unvermindert an. Ebenso latent ist die Gefahr der ideologischen Beeinflussung Einzelner und damit das plötzliche Auftreten radikalisierter Einzeltäter.

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Sewastopol (Ukraine). Am Morgen des 29. August liefen drei Schiffe des Ständigen Minenabwehrverbandes SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2) des Bündnisses im ukrainischen Schwarzmeerhafen Sewastopol ein. Zu der maritimen Delegation auf der Halbinsel Krim gehörten die Besatzungen des Tenders „Mosel“, des Minentauchereinsatzbootes „Rottweil“ und des türkischen Minenjagdbootes „Erdemli“.

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Berlin. Es war eine ambitionierte Aufgabe, der sich drei kritische Köpfe vor gut vier Jahren verschrieben. Der Offizier Uwe Hartmann, der Erziehungswissenschaftler Claus Freiherr von Rosen und der emeritierte evangelische Sozialethiker Christian Walther machten sich auf die Suche nach der „verlorenen (?) Inneren Führung“, dem Markenzeichen der Bundeswehr, der Unternehmensphilosophie unserer Streitkräfte. Hatte das Leitbild der Inneren Führung an Glanz verloren, vielleicht durch den Schatten der Auslandseinsätze? Mit einem neuen Diskussionsforum – ihrem „Jahrbuch Innere Führung“ – wollte das Herausgebertrio Antworten finden und Antworten geben.

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Berlin/Düsseldorf. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat vor einer Radikalisierung von 120 mutmaßlichen Islamisten aus Deutschland gewarnt, die sich derzeit in Syrien aufhalten. Bereits Anfang August hatte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, auf dieses Thema aufmerksam gemacht und über Erkenntnisse seiner Behörde und des Bundeskriminalamtes berichtet.

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Hamburg/Potsdam. Die Frage nach Sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit deutscher militärischer Auslandseinsätze ist so einfach nicht zu beantworten. Susanne Kastner beispielsweise, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, erinnerte vor Kurzem daran, dass das Parlament seit 1999 bereits 13 Mal das Mandat der Bundeswehr für den Kosovoeinsatz verlängert habe. „Auch 14 Jahre später ist diese Mission noch nicht beendet, der Auftrag leider immer noch nicht abgeschlossen“, kritisierte Kastner. Im August 2013 befanden sich rund 5700 deutsche Soldatinnen und Soldaten in insgesamt zehn Auslandseinsätzen und vier weiteren Unterstützungsmissionen. Antworten zu Sinn und Zweck ihres Dienstes fern der Heimat versucht eine Publikation des Berliner Verlages Duncker & Humblot zu geben, die 2009 erschienen und heute immer noch relevant ist.

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