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Nachrichten


Berlin. Am 22. September wurde in Berlin das Mitteldeutsche Institut für Sicherheitsindustrie gegründet. Damit soll ein Netzwerk für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände mit dem Fokus auf Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft entstehen. Ziel des Instituts ist es nach eigenen Angaben, „die Kräfte zu bündeln, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Industrie Mitteldeutschlands sichtbar in nationale wie europäische Prozesse der Verteidigungswirtschaft einzubinden“.

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Düsseldorf/Bremen-Vegesack. Die familiengeführte Unternehmensgruppe Lürssen konzentriert sich künftig ausschließlich auf den Bau ziviler Mega-Yachten und verkauft ihre Marine-Schiffbausparte NVL (Naval Vessels Lürssen) an den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall. Wie das Unternehmen am heutigen Montag (15. September) am Bremer Sitz bekanntgab, plant Rheinmetall alle Standorte und die gesamte Belegschaft der NVL zu übernehmen und sie mitsamt ihrem bisherigen Management als eigene Division in den Rheinmetall-Konzern zu integrieren und weiterzuentwickeln.

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Berlin. „Mehr Geld für Sicherheit und Verteidigung auszugeben, bedeutet immer zugleich weniger Geld für andere wichtige Aufgaben verfügbar zu haben; aber kann es Wichtigeres geben als unsere Sicherheit und die Aufrechterhaltung des Friedens?“ – mit diesem Gedanken von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg endet eine Gemeinsame Erklärung von neun Verbänden, Gemeinschaften und Interessenvertretungen sowie Organisationen aus den Bereichen „Sicherheitspolitik“ und „Wehrtechnik“. Die Erklärung wurde am vergangenen Mittwoch (5. Juni) veröffentlicht.

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Berlin. Ein Beitrag im Magazin WirtschaftsWoche (WiWo) am 22. April hat für derartige Unruhe gesorgt, dass sich die FDP-Bundestagsfraktion am 6. Juni zu einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung genötigt sah. Die WiWo hatte Berliner Rüstungskreise zitiert und berichtet, dass der Bundeswehr „massive Einsparungen bei der Beschaffung des Schützenpanzers Puma“ drohten. Es gäbe demnach, so das Magazin, im Bundesministerium der Verteidigung „weit gediehene Pläne, die geplanten Investitionen auf unbestimmte Zeit zu verschieben oder auch ganz zu stornieren“. Hierunter würde auch die „bereits auf das Jahr 2022 verschobene zweite Bestellung über 220 Exemplare“ des Waffensystems fallen. Weiter hatte die WiWo berichtet, dass außerdem „die angelaufene technische Nachrüstung der bereits gelieferten 350 Puma-Fahrzeuge auf den Standard VJTF bis auf weiteres gestoppt“ werden solle (Anm.: Very High Readiness Joint Task Force Speerspitze/Schnelle Eingreiftruppe der NATO).

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Santa Clara (USA). Das global agierende US-Beratungsunternehmen Frost & Sullivan, zu dessen Kerngeschäft unter anderem die Marktforschung und Marktanalyse gehören, hat sich mit der Thematik „Wachstumschancen der Verteidigungsindustrie nach einer Pandemie“ befasst und jetzt eine entsprechende Studie veröffentlicht. Die Studie „Post-pandemic Growth Opportunity Analysis of the Defence Industry“ wurde am heutigen Donnerstag (11. Juni) vorgestellt. Untersucht wurden von Frost & Sullivan in Zeiten von Corona drei Szenarien: schrittweise Eindämmung der Infektionskrankheit, schwerer Verlauf der Infektion weltweit, globaler Notfall.

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