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Nachrichten


München. Das Unternehmen Airbus Defence and Space meldet Vollzug: Nach einer Gesamtdauer von gut neun Jahren – eingerechnet Entwicklungszeit, schrittweise Einrüstung und lange Phase der Einsatzbeobachtung – konnte jetzt ein wichtiges Beschaffungsprojekt für die deutsche Luftwaffe abgeschlossen werden. Der Bereich „Electronics“ der Airbussparte beendete vor wenigen Tagen die Auslieferung des weltweit ersten Flugverkehrskontrollnetzwerks nach dem neuesten Eurocontrol-Standard „Mode-S“ an das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr.

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Kiew (Ukraine)/Berlin. Die Bundeswehr bringt rund 50 ukrainische Staatsbürger, die während der Auseinandersetzungen auf dem „Platz der Unabhängigkeit“ (Majdan) in der Hauptstadt Kiew verletzt worden waren, zur weiten Behandlung nach Deutschland. Der Transport erfolgt mit einem Airbus A310 StratAirMedEvac der Luftwaffe. Darüber hinaus entsendet Deutschland im Rahmen einer OSZE-Mission zwei unbewaffnete Militärbeobachter der Bundeswehr in die Ukraine.

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Koblenz/Pointe Claire (Kanada). Das kanadische Unternehmen Discovery Air Inc. wird ab Januar 2015 mit sieben Maschinen Douglas A-4 Skyhawk schnelle Flugzieldarstellung für die Bundeswehr fliegen. Der Vertrag zwischen dem Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und dem Tochterunternehmen von Discovery Air, Discovery Air Defence Services Inc. (DADS), wurde vor wenigen Tagen unterzeichnet. Der Auftragswert beträgt rund 44 Millionen Euro.

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Bremen/Sevilla (Spanien). Die erste A400M-Transportmaschine der Bundeswehr nimmt Gestalt an. Der Airbus-Standort Bremen lieferte am 30. Januar den Rumpf für die MSN18 an die Endmontagelinie im spanischen Sevilla aus. Dort begann nun am 4. Februar der Zusammenbau der deutschen Maschine, die später noch lackiert und ausgiebig getestet wird. Unsere Luftwaffe wird ihre erste A400M voraussichtlich im November dieses Jahres erhalten.

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Berlin. Weniger Versetzungen, dafür Teilzeit, Arbeitszeitkonten und Tagesmütter in den Kasernen: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Bundeswehr zu einem familienfreundlichen Unternehmen umbauen. Dabei kommt ihr eine Studie zur Dienstzeit der Soldaten ungemein gelegen. Der Untersuchung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (kurz KPMG-Studie) zufolge leisten Bundeswehrsoldaten im Schnitt zwischen Montag und Sonntag 48,2 Stunden Dienst und damit durchschnittlich 4,3 Überstunden pro Woche. Im Heer werden fast viermal so viele Überstunden pro Woche geleistet, wie in anderen militärischen Organisationsbereichen. Mannschaften weisen die höchste zeitliche Gesamtbelastung aller Dienstgrade auf.

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