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Nachrichten


Berlin/Koblenz/Kiel/Taufkirchen. Die Fregatten vom Typ F126 sollten einmal „die größten Kampfschiffe der Deutschen Marine“ werden. Die Kiellegung der ersten von insgesamt vier beauftragten Einheiten fand vor gut zwei Jahren, am 3. Juni 2024, auf der zur Naval Vessels Lürssen Group (NVL Group) gehörenden Peene-Werft im mecklenburg-vorpommerschen Wolgast statt. Danach verzögerte sich das Beschaffungsprojekt um mehrere Jahre, die Kosten explodierten förmlich. Nun hat Verteidigungsminister Boris Pistorius das endgültige Aus für die F126 beschlossen – und höchstpersönlich den Anker geworfen!

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Rostock/Gdynia (Polen)/Kiel. Schiffe, Boote, Flugzeuge und Hubschrauber, mehr als 30 Einheiten aus insgesamt 15 Nationen, rund 6000 Militärangehörige: Mit der Marineübung „Baltic Operations“ – kurz BALTOPS – startete am heutigen Donnerstag (4. Juni) eine der größten maritimen Übungen der NATO in der Ostsee. Der Auftakt fand im polnischen Gdynia in der Danziger Bucht statt, wo sich die teilnehmenden Einheiten zunächst versammelt hatten. Das Übungsgebiet erstreckt sich über weite Teile der westlichen, zentralen und südlichen Ostsee – von Skagen in Dänemark bis zum Rigaischen Meerbusen zwischen Estland und Lettland.

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Berlin/Rostock. Die Deutsche Marine wird wohl in absehbarer Zukunft neben Wilhelmshaven einen zweiten Marinestützpunkt an der Nordsee erhalten. Entsprechende Planungen sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits aufgenommen worden sein. So meldete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in seiner Sendung „Aktuell“ am 6. April, dass derzeit Bremerhaven und Emden als neuer Militärhafen favorisiert würden. Beide maritimen Standorte hätten bereits Erfahrung im Umschlag militärischer Güter, etwa bei Verlegeübungen und Truppentransporten. Der neue Stützpunkt soll laut NDR die logistischen Kapazitäten der Bundeswehr erweitern.

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Tel Aviv, Aschdod (Israel)/Bremen/Kiel/Eckernförde. Die Deutsche Marine übernahm am gestrigen Mittwoch (25. Februar) im Stützpunkt Eckernförde das erste autonome Unterwasserfahrzeug „BlueWhale“ für den Bereich „Anti Submarine Warfare“ (ASW). Das System ist eine Gemeinschaftsentwicklung von TKMS (frühere Firmenbezeichnung ThyssenKrupp Marine Systems) beziehungsweise der TKMS-Tochter Atlas Elektronik und dem israelischen Unternehmen Israel Aerospace Industries, kurz IAI. Das für weiträumige Aufklärung ausgelegte Seefahrzeug hat eine Länge von 10,9 Metern, einen Durchmesser von 1,12 Metern und wiegt 5,5 Tonnen. Nach der Übergabe des ersten Systems soll die Serienproduktion folgen, um den operativen Bedarf der Marine zu decken.

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Berlin/London (England)/Kuala Lumpur (Malaysia). Die Weltmeere sind 2025 wesentlich unsicherer geworden: Das in London ansässige Internationale Schifffahrtsbüro/International Maritime Bureau (IMB) der Internationalen Handelskammer/International Chamber of Commerce (ICC) meldet jetzt in seinem neuesten Jahresbericht einen spürbaren Anstieg von Piraterie- und Gewaltvorfällen auf See. Der Bericht zeichnet ein klares Lagebild – die Risiken für Handelsschiffe und ihre Besatzungen nehmen wieder zu, mit einem geografischen Schwerpunkt in Südostasien. IMB ist eine spezialisierte ICC-Abteilung für Kriminalität auf See. Das Büro besitzt unter anderem einen Beobachterstatus bei Interpol und unterhält seit 1992 ein rund um die Uhr besetztes Meldezentrum für Piraterie in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur.

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