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Nachrichten


Berlin/London (England)/Kuala Lumpur (Malaysia). Die Weltmeere sind 2025 wesentlich unsicherer geworden: Das in London ansässige Internationale Schifffahrtsbüro/International Maritime Bureau (IMB) der Internationalen Handelskammer/International Chamber of Commerce (ICC) meldet jetzt in seinem neuesten Jahresbericht einen spürbaren Anstieg von Piraterie- und Gewaltvorfällen auf See. Der Bericht zeichnet ein klares Lagebild – die Risiken für Handelsschiffe und ihre Besatzungen nehmen wieder zu, mit einem geografischen Schwerpunkt in Südostasien. IMB ist eine spezialisierte ICC-Abteilung für Kriminalität auf See. Das Büro besitzt unter anderem einen Beobachterstatus bei Interpol und unterhält seit 1992 ein rund um die Uhr besetztes Meldezentrum für Piraterie in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur.

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Cuxhaven/Nordholz. Das in Cuxhaven an der deutschen Nordseeküste beheimatete Havariekommando, eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, hat jetzt eine Bilanz zum Thema „Verschmutzungen auf Nord- und Ostsee“ für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz bezieht sich auf die sogenannten „Pollution Control“-Flüge, die von der Deutschen Marine beziehungsweise vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz mit den beiden dort stationierten Sensorflugzeugen vom Typ Dornier 228 LM (LM = Luftraumüberwachung Meeresverschmutzung) durchgeführt werden. Eigner der Maschinen mit den militärischen Kennungen „57+04“ und „57+05“ ist das Bundesministerium für Verkehr.

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Düsseldorf/Schrobenhausen/Meppen. Die beiden Rüstungsunternehmen Rheinmetall und MBDA Deutschland wollen in Kürze ein Joint Venture gründen, um ihre Aktivitäten im Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsbereich „Laserwaffen“ zu bündeln. Dies gaben die Geschäftspartner am Montag (5. Januar) in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. Die neue Gesellschaft soll an die seit 2019 bestehende Kooperation zwischen Rheinmetall und MBDA anknüpfen und damit die bisher erfolgreiche Umsetzung eines Marine-Laserdemonstrators fortführen. Entwickelt und bereitgestellt werden sollen schließlich „hochleistungsfähige und innovative Laserwaffensysteme“ – zunächst, so die Pressemitteilung, für unsere Marine.

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Kiel/Wismar. 140 neue Mitarbeiter haben in der Hansestadt Wismar am heutigen Montag (5. Januar) ihre Arbeit beim Schiffbauer TKMS – vormalige Bezeichnung „ThyssenKrupp Marine Systems“ –aufgenommen. Das gibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Bisher beschäftigte TKMS bereits rund 400 Kräfte an dem Standort an der mecklenburgischen Ostseeküste. Das börsennotierte Unternehmen hatte im April vergangenen Jahres verkündet, dass bis zum Jahresende 2029 gut 1500 Arbeitnehmer in Wismar an Unter- und Überwasserprojekten tätig sein sollen.

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Berlin/Nordholz. Gut eine Woche vor Weihnachten, am 16. Dezember 2025, wurde der erste Bordhubschrauber NH90 MRFH Sea Tiger feierlich an die Deutsche Marine übergeben. Die Einführung des Sea Tiger markiert der Marineführung zufolge „einen technologischen Meilenstein für die Ubootjagd und die Seekriegsführung aus der Luft. Verteidigungsminister Boris Pistorius sowie der Stellvertretende Inspekteur der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Axel Deertz, nahmen die erste Maschine auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Berlin entgegen. Insgesamt sollen 31 Hubschrauber dieses Typs beim Marinefliegergeschwader 5 im niedersächsischen Nordholz stationiert werden.

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