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Nachrichten


Berlin/London (England)/Kuala Lumpur (Malaysia). Die Weltmeere sind 2025 wesentlich unsicherer geworden: Das in London ansässige Internationale Schifffahrtsbüro/International Maritime Bureau (IMB) der Internationalen Handelskammer/International Chamber of Commerce (ICC) meldet jetzt in seinem neuesten Jahresbericht einen spürbaren Anstieg von Piraterie- und Gewaltvorfällen auf See. Der Bericht zeichnet ein klares Lagebild – die Risiken für Handelsschiffe und ihre Besatzungen nehmen wieder zu, mit einem geografischen Schwerpunkt in Südostasien. IMB ist eine spezialisierte ICC-Abteilung für Kriminalität auf See. Das Büro besitzt unter anderem einen Beobachterstatus bei Interpol und unterhält seit 1992 ein rund um die Uhr besetztes Meldezentrum für Piraterie in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur.

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Berlin/Paris/Kuala Lumpur (Malaysia). Das in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur ansässige Internationale Schifffahrtsbüro (International Maritime Bureau, IMB) hat am heutigen Donnerstag (11. Januar) seinen Jahresbericht 2023 zur Seepiraterie vorgestellt. Demnach wurden im vergangenen Jahr – Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember – insgesamt 120 Vorfälle von Seepiraterie und bewaffneten Raubüberfällen auf Schiffe gemeldet. 2022 waren es 115 Angriffe gewesen. 105 Schiffe wurden 2023 geentert, neun Angriffe versucht, vier Schiffe gekapert und zwei Schiffe beschossen.

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Paris/London/Kuala Lumpur (Malaysia). Eine gute Nachricht kommt aus der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Hier unterhält das Internationale Schifffahrtsbüro (International Maritime Bureau, IMB) seit 1992 ein rund um die Uhr besetztes Meldezentrum für Piraterie. Das IMB, eine Organisationseinheit für „Kriminalitätsabwehr“ der in Paris ansässigen Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC), meldete am 13. Januar: „Piraterie und bewaffnete Raubüberfälle auf See sind auf den niedrigsten Stand seit 1994 gesunken.“ Belegt wird dies im Jahresbericht „Piracy and Armed Robbery against Ships“ für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2021 mit umfangreichem Datenmaterial. Gleichwohl mahnt das IMB die Seefahrernationen ausdrücklich zur Vorsicht …

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Dschibuti (Republik Dschibuti)/Kuala Lumpur (Malaysia). Der aktuelle Piraterie-Report des Internationalen Schifffahrtsbüros (International Maritime Bureau, IMB) sorgte vor Kurzem für positive Schlagzeilen. Zwar dokumentiert der Bericht für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Juni 2016 insgesamt 98 Piratenangriffe auf Schiffe weltweit. Diese Zahl bedeutet jedoch zugleich den absoluten Tiefstand in den IMB-Halbjahresberichten seit dem Jahr 1995 – damals verzeichnete das Büro 97 Überfälle. Erfreulich ist auch, dass es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nur eine einzige Attacke von Kriminellen auf einen Seefahrer vor der Küste Somalis gegeben hat. Damit setzte sich der Trend des vergangenen Jahres fort: Aus dem Seegebiet rund um das Horn von Afrika werden so gut wie keine Aktivitäten somalischer Seeräuber mehr gemeldet. Daraus zog nun die deutsche Marine Konsequenzen …

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Wilhelmshaven. Am kommenden Montag (7. März) wird die „Bayern“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Markus Brüggemeier ihren Heimatstützpunkt Wilhelmshaven mit Kurs auf das Horn von Afrika verlassen. In den Gewässern vor Somalia wird die Fregatte dann als Flaggschiff an der European Union Naval Force Somalia – Operation „Atalanta“ teilnehmen. Flaggschiff der Anti-Piraterie-Mission ist derzeit die italienische Fregatte „Carabiniere“ unter Konteradmiral Stefano Barbieri. Er wird das Kommando über den EU-Verband an Flottillenadmiral Jan Christian Kaack übergeben.

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