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Nachrichten


Berlin/London (England)/Kuala Lumpur (Malaysia). Die Weltmeere sind 2025 wesentlich unsicherer geworden: Das in London ansässige Internationale Schifffahrtsbüro/International Maritime Bureau (IMB) der Internationalen Handelskammer/International Chamber of Commerce (ICC) meldet jetzt in seinem neuesten Jahresbericht einen spürbaren Anstieg von Piraterie- und Gewaltvorfällen auf See. Der Bericht zeichnet ein klares Lagebild – die Risiken für Handelsschiffe und ihre Besatzungen nehmen wieder zu, mit einem geografischen Schwerpunkt in Südostasien. IMB ist eine spezialisierte ICC-Abteilung für Kriminalität auf See. Das Büro besitzt unter anderem einen Beobachterstatus bei Interpol und unterhält seit 1992 ein rund um die Uhr besetztes Meldezentrum für Piraterie in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur.

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Berlin/Brüssel (Belgien). Die deutsche Marine stellt ein weiteres Jahr Kräfte für den Anti-Piraten-Einsatz der Europäischen Union (EU) vor der Küste Somalias. Der Bundestag verlängerte dazu am 22. Mai mit großer Mehrheit das Mandat für die Beteiligung deutscher Soldaten an der Mission Atalanta. Künftig können maximal 1200 Bundeswehrangehörige in diesen Einsatz entsandt werden – derzeit beteiligen sich rund 370 an der Mission im Indischen Ozean, um dort die für den Welthandel wichtigen Seewege zu sichern. Der namentlichen Abstimmung im Parlament ging eine lebhafte Debatte voran, die bereits Gegenstand des ersten Teils unseres Beitrages war.

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