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Nachrichten


Berlin/Rostock. Die Deutsche Marine wird wohl in absehbarer Zukunft neben Wilhelmshaven einen zweiten Marinestützpunkt an der Nordsee erhalten. Entsprechende Planungen sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits aufgenommen worden sein. So meldete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in seiner Sendung „Aktuell“ am 6. April, dass derzeit Bremerhaven und Emden als neuer Militärhafen favorisiert würden. Beide maritimen Standorte hätten bereits Erfahrung im Umschlag militärischer Güter, etwa bei Verlegeübungen und Truppentransporten. Der neue Stützpunkt soll laut NDR die logistischen Kapazitäten der Bundeswehr erweitern.

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Cuxhaven/Nordholz. Das in Cuxhaven an der deutschen Nordseeküste beheimatete Havariekommando, eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, hat jetzt eine Bilanz zum Thema „Verschmutzungen auf Nord- und Ostsee“ für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz bezieht sich auf die sogenannten „Pollution Control“-Flüge, die von der Deutschen Marine beziehungsweise vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz mit den beiden dort stationierten Sensorflugzeugen vom Typ Dornier 228 LM (LM = Luftraumüberwachung Meeresverschmutzung) durchgeführt werden. Eigner der Maschinen mit den militärischen Kennungen „57+04“ und „57+05“ ist das Bundesministerium für Verkehr.

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Hamburg. Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche (5. und 6. November) tagte in Hamburg das NATO-Admiralsgremium für den Bereich Nordsee und Englischer Kanal, das sogenannte Channel Committee (CHANCOM). Zentrales Thema des strategischen Treffens war die Frage nach den maritimen Herausforderungen für dieses so wichtige Seegebiet. Die Region „Nordsee und Ärmelkanal“ hat ein enormes strategisches Gewicht für die Landes- und Bündnisverteidigung – als Tor zur Ostsee. Mittlerweile erstreckt sich die NATO-Nordflanke bis nach Polen und in das Baltikum.

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Kiel. Am Montag dieser Woche (29. Juli) um 10 Uhr hat der Tender „Werra“ seinen Heimathafen Kiel verlassen. Der zum Unterstützungsgeschwader gehörende Versorger stellt in den kommenden sechs Monaten bis Dezember den deutschen Beitrag in einem der ständigen Verbände der NATO, der Standing NATO Mine Countermeasures Group 1 (SNMCMG 1), für den Bereich Nord- und Ostsee. Die „Werra“ löst den Tender „Donau“ ab, der am 12. Juli wieder in Kiel angekommen ist.

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Berlin. In deutscher Nord- und Ostsee lagern Altlasten von rund 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition und etwa 5000 Tonnen chemischer Kampfstoffe, die in den beiden Weltkriegen durch Militäroperationen oder danach durch Verklappung versenkt wurden. Dies gefährdet Schiffsverkehr, Fischerei, Tourismus, Menschen an Stränden sowie die Meeresumwelt und behindert Offshore-Installationen und Seekabel-Verlegungen. Jetzt befasste sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mit der Problematik. Für das Sofortprogramm „Bergung und Vernichtung von Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“ sollen im kommenden Jahr zusätzliche Mittel in Höhe von acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

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