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Nachrichten


Koblenz/Farnborough (England)/Mönchengladbach. Wie die britische QinetiQ Group plc jetzt bekannt gab, ist sie vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) weiterhin mit der bemannten Flugzieldarstellung für die Bundeswehr beauftragt worden. QinetiQ ist ein im Jahr 2001 gegründetes Rüstungs- und Forschungsunternehmen mit Sitz im englischen Farnborough. 2018 übernahm QinetiQ für etwa 70 Millionen Euro von der deutschen E.I.S. Aircraft Group den Geschäftsbereich „Aircraft Operations“, der seit 1999 für die Bundeswehr und andere NATO-Partner die Zieldarstellung mit Flugzeugen des Typs Pilatus PC-9 und Pilatus PC-12 übernommen hatte. Die aus dem E.I.S.-Geschäftsbereich hervorgegangene QinetiQ GmbH (Stammsitz Mönchengladbach) bietet ihren Kunden heute ein Portfolio an Luftfahrt- und technischen Services an, das drei Hauptfelder abdeckt: Flugtraining, Prüfung der Flugtauglichkeit im zivilen Bereich sowie Unterstützung bei Forschung und Technologie.

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Berlin. Die Sicherheitsbehörden in den USA und in Deutschland haben im Februar dieses Jahres ein globales Spionagenetz des russischen Militärgeheimdienstes GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije/Hauptverwaltung für Aufklärung) ausgeschaltet. Teil des Netzwerkes war und ist eine Hackergruppe mit der Bezeichnung „APT28“ (ATP = Advanced Persistent Threat), auch bekannt als „Fancy Bear“. Die „ATP28“-Hacker sind mindestens seit 2004 weltweit aktiv. Das Bundesinnenministerium zählt sie zu den bösartigsten Cyber-Akteuren weltweit. Ausgespäht oder infiltriert wurden (beziehungsweise werden) nach wie vor Regierungen, das Militär, Behörden und Konzerne – auch in Deutschland. Im Februar zeigte die ARD dazu die Dokumentation „Putins Bären – die gefährlichsten Hacker der Welt“, auf die wir in unserem Beitrag noch näher eingehen wollen. Im Mai schließlich äußerte sich die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BSW-Bundestagsabgeordneten zum Thema „Potenzielle Bedrohungen der nationalen Sicherheit“ – vor allem durch russische Nachrichtendienste. Auch hierzu später mehr …

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Berlin. Nach der Personalsituation der Bundeswehr im Bereich des Kraftfahrwesens erkundigte sich vor Kurzem bei der Bundesregierung beziehungsweise beim Bundesministerium der Verteidigung der CDU-Parlamentarier Henning Rehbaum. Der Bundestagsabgeordnete (Wahlkreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen), der Mitglied des Verkehrsausschusses ist, wollte wissen: „Wie viele Kraftfahrer der Klassen C, C1, CE und D fehlen der Bundeswehr derzeit, und wie viele Dienstposten müssen geschaffen werden, um ausreichend Soldaten zu den erforderlichen Kraftfahrern auszubilden?“

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Berlin. Die Bundeswehr hat in den Jahren 2019 bis einschließlich 2023 insgesamt 7861 Minderjährige rekrutiert. Dies geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums vom 22. Juli auf eine Anfrage der Gruppe der Linken im Bundestag hervor. Zu den Fragestellern zählten unter anderem die Parlamentarier Nicole Gohlke, André Hahn und Heidi Reichinnek.

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Schrobenhausen. Die Bundeswehr und der europäische Rüstungskonzern MBDA haben vor Kurzem einen Vertrag über die Herstellung und Lieferung von Luft-Boden-Lenkflugkörpern des Typs Brimstone 3 für das Kampfflugzeug Eurofighter unterzeichnet. Dazu soll eine Endmontagelinie und ein Servicezentrum für Brimstone in Schrobenhausen, Firmensitz der MBDA Deutschland GmbH, errichtet werden.

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