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Nachrichten


Berlin/Donauwörth. Die Neuausrichtung unserer Streitkräfte ist kein schmerzfreier Prozess. Personalabbau, Außerdienststellungen, Standortschließungen, Verlegungen und Umzüge belasten die Bundeswehrangehörige schwer. Massive Kürzungen bei aktuellen Rüstungsprojekten treffen Industrie und Wirtschaft empfindlich. Am 15. März teilte das Verteidigungsministerium mit, wie viele Hubschrauber weniger die Truppe bekommen wird.

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Stuttgart. Die Bundeswehr erhält zehn Sätze Wärmebildgeräte vom Typ Sophie XF. Das gekühlte Gerät für große Reichweiten wird eingesetzt zur Überwachung, Erfassung und Identifikation von Zielen sowie zur Ermittlung von Zielkoordinaten bei Nacht und schlechten Sichtbedingungen. Auftragnehmer ist Thales Deutschland.

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Wilhelmshaven. Die Fregatten der Klasse F124 der deutschen Marine kommen langsam in die Jahre: 2004 wurden die „Sachsen“ und „Hamburg“ in Dienst gestellt, 2006 die „Hessen“. Die Unternehmen Atlas Elektronik (Bremen) und Thales Deutschland (Pforzheim) beginnen nun damit, das Einsatzsystem der drei Schiffe zu modernisieren. Der Auftrag, erteilt durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), soll 2017 abgeschlossen werden.

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Berlin. Ohrfeige für die Truppe, öffentliche Demütigung, Soldaten als Heulsusen hingestellt, Kritik wie eine Bombe eingeschlagen – die Reaktionen auf ein Interview des Verteidigungsministers in der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), erschienen am 24. Februar, waren teilweise heftig. Auch heftig überzogen und heftig überzeichnet. Denn de Maizières Ansicht, Soldaten hätten „den verständlichen, aber oft übertriebenen Wunsch nach Wertschätzung“, ja sie seien „vielleicht gerade süchtig danach“, war so neu und mithin überraschend nicht.

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Kabul (Afghanistan)/Düsseldorf. Afghanistan ist eines der am meisten mit Landminen, Blindgängern und Sprengfallen verseuchten Länder der Erde. Nach Angaben der Vereinten Nationen räumten Spezialisten seit dem Rückzug der Sowjettruppen vom Hindukusch 1989 mehr als 700.000 Minen und 15 Millionen weitere Explosivkörper. Nicht alle alten und neuen Kampfmittel werden entdeckt. Im Dezember vergangenen Jahres starben in der Ostprovinz Nangarhar zehn Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren beim Holzsammeln: die Explosion wurde ausgelöst, als eines der Kinder mit der Axt den verborgenen sowjetischen Sprengsatz traf.

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