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Nachrichten


Berlin. Zum Stand der Ausstattung der Bundeswehr mit dem System „Zellulare Netze verlegefähig“ (kurz ZNV) erkundigte sich am 27. August dieses Jahres die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei der Bundesregierung. Bei ZNV handelt es sich um ein zellular betriebenes Funksystem, welches das sogenannte Tetrapol-System der Truppe ablösen soll. ZNV soll dabei – vergleichbar mit einem zivilen Mobilfunksystem – die Möglichkeiten aus dem Bündelfunkstandard TETRA (Terrestrial Trunked Radio) mit denen des Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) vereinen. Auch eine Anbindung an Satelliten-Kommunikationssysteme soll dann möglich sein. Die Union ist der Auffassung, dass der Prozess der Überführung des derzeitigen veralteten Bundeswehr-Truppenfunks in das digitale Zeitalter zu lange dauert und es zu Verzögerungen bei der Auslieferung der dafür nötigen Systeme kommt. In ihrer Antwort vom 16. Oktober verneint die Bundesregierung dies. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass viele der von der Fraktion in diesem Zusammenhang erbetenen Informationen der Geheimhaltung unterliegen und deshalb nicht offen beantwortet werden können.

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In der Ulmer Wilhelmsburgkaserne ist seit Juli 2013 das Multinationale Kommando Operative Führung/Multinational Joint Headquarters (MN KdoOpFü/MN JHQ) beheimatet. Es steht in erster Linie der Europäischen Union, aber auch der NATO für militärische Aufträge zur Verfügung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheitsarchitektur in Europa.

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Rostock. Vom 16. bis zum 22. September 2024 findet das diesjährige Ostseemanöver „Northern Coasts“ (NoCo) statt. NoCo ist eine der wichtigsten multinationalen Übungen zur Stärkung der Zusammenarbeit der Seestreitkräfte Deutschlands und seiner Partner im Ostseeraum. Der Schutz der Nordflanke ist ein elementarer Schwerpunkt der Deutschen Marine bei der Landes- und Bündnisverteidigung.

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arpm| c0| FHeer

Berlin/Weiden. Mit einem feierlichen Appell im oberpfälzischen Weiden wurde am 5. Oktober 2023 das Panzerartilleriebataillon 375 in Dienst gestellt. Durch die Neuaufstellung des Bataillons erhielt die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ mit der Panzerhaubitze 2000 ihre eigene Artilleriefähigkeit. Mit Oberstleutnant Hekja Marlen Werner erhielt das Deutsche Heer zudem seine erste Bataillonskommandeurin. Werner und ihr Verband verlegten Mitte Juli dieses Jahres nach einer intensiven Ausbildungsphase dann zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr, wo das allererste Artillerieschießen der „375er“ stattfand. Bei der Premiere dabei: Generalmajor Ruprecht von Butler (Kommandeur der 10. Panzerdivision) und Oberst David Markus (Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37).

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Koblenz/Überlingen/Röthenbach. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat Anfang August wie geplant die erste Feuereinheit des Flugabwehrsystems IRIS-T SLM vom Hersteller Diehl Defence abgenommen. Hinter „IRIS-T SLM“ verbirgt sich die Bezeichnung „Infra Red Imaging System-Tail/Surface Launched Medium Range“. Erst vor gut einem Jahr hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages der Beschaffung von insgesamt sechs Feuereinheiten des Luftverteidigungssystems aus Mitteln des Sondervermögens „Bundeswehr“ zugestimmt.

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