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Nachrichten


Bonn/München/Düsseldorf. Die europäische Rüstungsorganisation OCCAR hat die ARTEC GmbH damit beauftragt, insgesamt 222 Radschützenpanzer mit der Bezeichnung „Schakal“ an die Bundeswehr und an die Landstreitkräfte der Niederlande zu liefern. Das neue Gefechtsfahrzeug kombiniert das Fahrgestell des Radpanzers Boxer mit dem Turm des Schützenpanzers Puma. Hauptauftragnehmer für den Boxer ist die in München ansässige ARTEC GmbH, ein 1999 gegründetes Joint Venture der Rüstungskonzerne Krauss-Maffei Wegmann (heute KNDS Deutschland) und Rheinmetall. 150 Schakal-Fahrzeuge sollen an die Bundeswehr ausgeliefert werden, 72 an die Niederländer.

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Berlin/Weiden. Mit einem feierlichen Appell im oberpfälzischen Weiden wurde am 5. Oktober 2023 das Panzerartilleriebataillon 375 in Dienst gestellt. Durch die Neuaufstellung des Bataillons erhielt die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ mit der Panzerhaubitze 2000 ihre eigene Artilleriefähigkeit. Mit Oberstleutnant Hekja Marlen Werner erhielt das Deutsche Heer zudem seine erste Bataillonskommandeurin. Werner und ihr Verband verlegten Mitte Juli dieses Jahres nach einer intensiven Ausbildungsphase dann zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr, wo das allererste Artillerieschießen der „375er“ stattfand. Bei der Premiere dabei: Generalmajor Ruprecht von Butler (Kommandeur der 10. Panzerdivision) und Oberst David Markus (Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37).

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Brüssel/Berlin. Bei einem Besuch in Berlin am Dienstag vergangener Woche (24. Januar) dankte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Verteidigungsminister Boris Pistorius für Deutschlands Bündnisbeiträge und die Unterstützung für die Ukraine. Tags zuvor, am Montag, hatte Stoltenberg in der Hauptstadt am „Economic Summit 2023“ der Tageszeitung DIE WELT teilgenommen und dort vor hochrangigen Wirtschaftsführern über die Bedeutung der fortgesetzten Unterstützung für die Ukraine sowie über den Themenkomplex „Verteidigungsinvestitionen und die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft in einer gefährlicheren und wettbewerbsintensiveren Welt“ gesprochen.

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Bonn/Fürstenfeldbruck. Die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH – kurz ESG – wird das Artillerieortungsradar COBRA (Counter Battery Radar) modernisieren. Das teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstag (3. Februar) in einer Pressenotiz mit. COBRA wird von mehreren NATO-Streitkräften eingesetzt, so auch von der Bundeswehr. Die für die Nutzungsunterstützung des Ortungsradars verantwortliche europäische Beschaffungsbehörde OCCAR, die ihren Sitz in Bonn hat, hat inzwischen umfangreiche Verträge zur Durchführung des Mid-Life-Updates (MLU) an die ESG als Hauptauftragnehmer vergeben.

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Koblenz/München. Das Mittlere Artillerieraketensystem – besser bekannt unter dem Akronym MARS – ist eine autonome Flächenfeuerwaffe der Bundeswehr, die in Verbindung mit der Lenkrakete GMLRS (Guided Multiple-Launch Rocket System) auch Einzel- und Punktziele äußerst präzise bekämpfen kann. In Kooperation mit verschiedenen europäischen Herstellern führt der Münchner Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann inzwischen für mehrere Nationen die Kampfwertsteigerung und Modernisierung des Waffensystems durch. Die Raketenwerfer des deutschen Heeres werden von MARS auf MARS II umgerüstet. Das erste MARS-II-System der Bundeswehr mit rund 2300 neuen Teilen war am 6. April 2011 an die Artillerieschule in Idar-Oberstein übergeben worden. Es folgten weitere MARS-Werfer, die umgerüstet wurden und nun nach und nach modernisiert werden sollen.

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