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Nachrichten


Düsseldorf/Arlington (Virginia, USA)/Adelaide (South Australia, Australien). Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall AG und Boeing Australia Ltd. (beziehungsweise Boeing Defence Australia) haben eine strategische Partnerschaft zur Weiterentwicklung der Drohne MQ-28 Ghost Bat geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, der Bundeswehr bis 2029 das unbemannte System als Lösung für die geplante Beschaffung sogenannter Collaborative Combat Aircraft (CCA) anbieten zu können. Die MQ-28 wurde und wird in Australien für die Royal Australian Air Force (RAAF) sowie für verbündete Luftstreitkräfte entworfen, entwickelt und hergestellt. Die MQ-28 Ghost Bat hat bereits mehr als 150 Testflüge absolviert – sie ist darauf ausgelegt, gemeinsam mit bemannten Kampfflugzeugen zu operieren und deren Wirkung im Gefecht zu verstärken.

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Berlin/München. Kleine, kostengünstige Drohnen verändern das Gefechtsfeld grundlegend. Dies zeigt insbesondere der Krieg in der Ukraine. Vor allem FPV-Drohnen gelten als schwer abzufangende Bedrohung, für die klassische Luftverteidigungssysteme oft zu teuer oder nicht effektiv genug sind (FPV = First Person View; beim Einsatz von FPV-Drohnen werden Bordkameras verwendet, die Live-Bilder vom Flug übermitteln). Das Münchner Defence-Tech-Unternehmen SkyLANX GmbH präsentierte vor Kurzem im Rahmen der „Medic Quadriga 2026“ eine modulare Plattform zur laserbasierten Abwehr kleiner und kleinster Drohnen. Die Plattform ist laut SkyLANX „für unterschiedliche Einsatzfelder von militärisch bis zivil konzipiert“ – vom Schutz militärischer Einheiten, Konvois oder temporärer Einsatzbasen bis hin zu Flughäfen, Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur.

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Kaiserslautern/Düsseldorf/Bremen/Rom (Italien). Das Unternehmen GDELS – General Dynamics European Land Systems ist im Herbst vergangenen Jahres vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) damit beauftragt worden, das neue Spähfahrzeug „Next Generation“ (Spähfahrzeug NG) an die Aufklärungstruppe des Deutschen Heeres zu liefern. Das Fahrzeug soll auf Basis der modernsten Piranha-6×6-Radfahrzeugvariante mit amphibischer Fähigkeit realisiert werden und schließlich in Teilen die Nachfolge des leichten 4×4-Spähwagens Fennek antreten. Das Projekt war zunächst unter dem Namen „Korsak“ (Steppenfuchs) geführt worden, mittlerweile gilt die offizielle Bezeichnung „Luchs 2“.

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Berlin/Koblenz/Düsseldorf. Die Bundeswehr (beziehungsweise das Beschaffungsamt in Koblenz) hat dem Rüstungskonzern Rheinmetall erneut einen Lieferauftrag für 30mm-Schützenpanzermunition erteilt. Bestellt wurden weitere Patronen aus einem bereits 2022 geschlossenen und jetzt erweiterten Rahmenvertrag. Der Wert des neuen Auftrags liegt Rheinmetall zufolge bei „mehreren hundert Millionen Euro“.

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Düsseldorf/Gardelegen-Letzlingen. Der Rheinmetall-Rüstungskonzern hat vor Kurzem mit dem unbemannten Luftfahrzeugsystem LUNA NG erfolgreich an einem Test der Bundeswehr im Gefechtsübungszentrum Heer auf dem Truppenübungsplatz Altmark teilgenommen. Das Zentrum ist die zentrale Ausbildungseinrichtung des Deutschen Heeres zur Einsatzausbildung und truppengattungsgebundenen Ausbildung. Erprobt wurde dort der sogenannte Aufklärungs- und Wirkverbund HUSAR.

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