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Nachrichten


Bonn/München/Düsseldorf. Die europäische Rüstungsorganisation OCCAR hat die ARTEC GmbH damit beauftragt, insgesamt 222 Radschützenpanzer mit der Bezeichnung „Schakal“ an die Bundeswehr und an die Landstreitkräfte der Niederlande zu liefern. Das neue Gefechtsfahrzeug kombiniert das Fahrgestell des Radpanzers Boxer mit dem Turm des Schützenpanzers Puma. Hauptauftragnehmer für den Boxer ist die in München ansässige ARTEC GmbH, ein 1999 gegründetes Joint Venture der Rüstungskonzerne Krauss-Maffei Wegmann (heute KNDS Deutschland) und Rheinmetall. 150 Schakal-Fahrzeuge sollen an die Bundeswehr ausgeliefert werden, 72 an die Niederländer.

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Düsseldorf/Musei, Domusnovas (Sizilien, Italien)/Emek-Hefer (Israel). Auf heutigen Gefechtsfeldern werden zur Ortung und Bekämpfung zeitkritischer Ziele Präzisionsmunitionssysteme benötigt, die lenkbar sind und sich vor dem finalen Schlag bei Bedarf zurückrufen lassen. Sogenannte Loitering Munition erfüllt diese Anforderungen (Anm.: die Bezeichnung „Loitering Munition“ – eng übersetzt „herumlungernde Munition“ – leitet sich von der Fähigkeit der Systeme ab, sich über einen längeren Zeitraum unbemerkt im Luftraum über dem Zielgebiet aufzuhalten, um dann angepasst an die Lage eingesetzt zu werden). Dazu ist der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern Rheinmetall vor Kurzem mit dem 2011 gegründeten israelischen Unternehmen UVision eine Partnerschaft eingegangen.

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Düsseldorf/Bremen-Vegesack. Die familiengeführte Unternehmensgruppe Lürssen konzentriert sich künftig ausschließlich auf den Bau ziviler Mega-Yachten und verkauft ihre Marine-Schiffbausparte NVL (Naval Vessels Lürssen) an den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall. Wie das Unternehmen am heutigen Montag (15. September) am Bremer Sitz bekanntgab, plant Rheinmetall alle Standorte und die gesamte Belegschaft der NVL zu übernehmen und sie mitsamt ihrem bisherigen Management als eigene Division in den Rheinmetall-Konzern zu integrieren und weiterzuentwickeln.

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Köln/Düsseldorf. Ein hochmodernes Simulationssystem für den Schützenpanzer Puma hat innerhalb der Bundeswehr einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das in Köln ansässige Amt für Heeresentwicklung hat formell „die Bereitschaft zur Übernahme“ für das neue Ausbildungssystem AGSP (Ausbildungsgerät Schieß- und Gefechtsausbildung Schützenpanzer Puma) erklärt. Auftragnehmer für die Entwicklung dieses völlig neuen Trainingssystems zur Ausbildung mechanisierter Infanteriekräfte des Deutschen Heeres ist der Düsseldorfer Technologie- und Rüstungskonzern Rheinmetall.

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Berlin/Koblenz/Düsseldorf. Das Unternehmen Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH – kurz RMMV – wurde jetzt von der Bundeswehr beziehungsweise vom Koblenzer Beschaffungsamt mit der Lieferung von mehr als 1000 Logistikfahrzeugen beauftragt. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von rund 770 Millionen Euro brutto. Geliefert werden sollen 963 Fahrzeuge mit Wechselladersystem (WLS), davon einige mit geschütztem Fahrerhaus sowie Wechselladepritschen und Plane-Spriegel-Aufbauten. Darüber hinaus wurden 425 Ungeschützte Transportfahrzeuge (UTF) abgerufen. Bei den UTF handelt es sich nach Rheinmetall-Angaben um Fahrzeuge der Varianten 4×4 und 8×8.

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