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Nachrichten


Brüssel/Düsseldorf. Der Europäische Verteidigungsfonds (European Defence Fund, EDF) soll – so die offizielle Erklärung – „die innovative, industrielle und wissenschaftliche Basis der europäischen Verteidigungsindustrie stärken und damit einen Beitrag zur strategischen Autonomie der Europäischen Union leisten“. Im Zeitraum 2021 bis 2027 unterstützte der Fonds mit insgesamt 7,9 Milliarden Euro zahlreiche Kooperationsprojekte, die sich mit aktuellen Verteidigungsfragen und neuen Sicherheitsbedrohungen befassen und technologische Lücken schließen wollen. Im Rahmen der EDF-Kampagne 2022 wurden von den durch die Verteidigungsbranche eingereichten 134 Vorschlägen insgesamt 41 Forschungs- und Entwicklungsprojekte für den Bereich „Verteidigung“ ausgewählt. Für die 41 Projekte wird die EU rund 832 Millionen Euro bereitstellen. Das Industrieförderprogramm fällt in die Zuständigkeit der Europäischen Kommission.

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Koblenz/Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall kann den zweiten Abruf aus einem Rahmenvertrag über die Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition mit der Bundeswehr verbuchen. Das Unternehmen wurde jetzt damit beauftragt, insgesamt mehrere Zehntausend Geschosse des Typs „L15“ für die ukrainischen Streitkräfte sowie konventionelle 155-mm-„Assegai“-Geschosse für die deutschen Streitkräfte zu liefern. Der Auftragswert beläuft sich nach Rheinmetall-Angaben „auf einen niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag“. Die Auslieferung soll im Laufe des Jahres 2024 erfolgen.

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Koblenz/Bremen/Parow. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz hat mit der Bremer Rheinmetall Electronics GmbH einen Vertrag zur Regeneration der Ausbildungsausstattung für das Waffensystem Marineleichtgeschütz 27 (MLG 27) geschlossen. Die fernbedienbare Waffe MLG 27 kommt unter anderem auf den Fregatten der Deutschen Marine zum Einsatz. Den Umgang mit dem Geschütz lernen die dafür vorgesehenen Kräfte an der Marinetechnikschule in Parow bei Stralsund.

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Koblenz/Düsseldorf. Der Rheinmetall-Konzern ist jetzt vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) damit beauftragt worden, große Stückzahlen an Gefechts- und Übungsmunition zu liefern. Die Auftragsvergabe erfolgte vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges, der Abgabe von Munition an die ukrainischen Streitkräfte und der sich dadurch nach und nach leerenden Munitionsdepots auch bei der Bundeswehr. Die Beschaffung hat einen Wert von rund 1,3 Milliarden Euro (brutto). Im BAAINBw wurden dazu zwei Verträge unterzeichnet.

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Koblenz/Düsseldorf/München/Friedberg-Derching. Der Rüstungskonzern Rheinmetall ist von der Bundeswehr und von den Streitkräften der Niederlande mit der Lieferung von bis zu 3058 Caracal-Luftlandefahrzeugen beauftragt worden. Es handelt sich um einen mehrjährigen Rahmenvertrag für bis zu 2054 deutsche und 1004 niederländische Fahrzeuge. Der Gesamtauftragswert beträgt maximal 1,9 Milliarden Euro.

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