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Nachrichten


Brüssel (Belgien)/Gdynia (Polen)/Drawsko Pomorskie (Polen)/Adazi (Lettland). Am 9. November beendete die NATO mit „Steadfast Jazz 2013“ ihr größtes multinationales Manöver seit sieben Jahren. An „Steadfast Jazz“ nahmen alle 28 NATO-Mitgliedsstaaten teil, außerdem die Partnerländer Finnland, Schweden und Ukraine. 6000 Soldaten, 350 Fahrzeuge, 60 Flugzeuge und Helikopter, 15 Schiffe und zwei Uboote beteiligten sich an dem komplexen Ausbildungsvorhaben. Die Bundeswehr stellte unter anderem das Minenjagdboot „Dillingen“, zwei Transporthubschrauber Bell UH-1D sowie ein Transall-Transportflugzeug. Schauplätze der Großübung, die am 2. November begonnen hatte, waren Polen, die Baltischen Staaten und die Ostsee.

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Hallbergmoos. Der Eurofighter hat Anfang September eine neue Rekordmarke erreicht – Piloten absolvierten auf den Maschinen seit Auslieferungsbeginn bis jetzt mehr als 200.000 Flugstunden. Das Kampfflugzeug ist heute bei 20 Luftwaffenverbänden in Deutschland, Großbritannien, Italien, Saudi-Arabien, Spanien und Österreich im Einsatz. Nach Informationen der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH wurden bislang insgesamt 571 Jets bestellt, 378 davon sind schon ausgeliefert.

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Sewastopol (Ukraine). Am Morgen des 29. August liefen drei Schiffe des Ständigen Minenabwehrverbandes SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2) des Bündnisses im ukrainischen Schwarzmeerhafen Sewastopol ein. Zu der maritimen Delegation auf der Halbinsel Krim gehörten die Besatzungen des Tenders „Mosel“, des Minentauchereinsatzbootes „Rottweil“ und des türkischen Minenjagdbootes „Erdemli“.

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Berlin/Düsseldorf. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat vor einer Radikalisierung von 120 mutmaßlichen Islamisten aus Deutschland gewarnt, die sich derzeit in Syrien aufhalten. Bereits Anfang August hatte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, auf dieses Thema aufmerksam gemacht und über Erkenntnisse seiner Behörde und des Bundeskriminalamtes berichtet.

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Washington (USA)/Lyon (Frankreich)/Berlin. Die aktuellen Warnungen von Geheimdiensten und Interpol vor einer verschärften Bedrohungslage vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika spiegeln eine besorgniserregende Entwicklung wider. Ob in Afghanistan, Pakistan, Irak oder Jemen: al-Qaida und andere radikalislamistische Gruppierungen haben an Schlagkraft gewonnen. Die Ausschaltung Osama bin Ladens in der pakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad in der Nacht zum 2. Mai 2011 war für diese Terrorszene sicherlich ein Rückschlag, aber nicht das Ende. Durch spektakuläre Angriffe auf Gefängnisse in mehreren Krisenländern konnten die militanten Islamisten gerade erst Hunderte Terrorkämpfer befreien. Am 4. August nun schlossen die USA vorübergehend 22 ihrer diplomatischen Vertretungen in islamischen Ländern.

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