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Nachrichten


Kiel/Wilhelmshaven. Ob Nordatlantische Allianz oder Europäische Union – regelmäßig entsendet die Deutsche Marine im Rahmen von Bündnisverpflichtungen oder mandatierten Einsätzen Schiffe und Boote hinaus auf die Meere. Auch in den vergangenen Tagen und Wochen kehrten wieder deutsche Marinesoldaten von NATO- und EU-Missionen in ihre Heimatbasen zurück – zumeist begrüßt mit Militärmusik und immer freudig erwartet von Familienangehörigen und Freunden. Wir haben die Rückkehrer der Monate Juni und Juli beobachtet …

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Berlin/Koblenz. Die Bundeswehr wird weitere Munition zur Aufstockung der Einsatzbevorratung und für Ausbildungszwecke erhalten. Auch für die ukrainischen Streitkräfte soll weitere Munition beschafft werden. Die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Annette Lehnigk-Emden, hat hierzu mehrere Rahmenverträge unterzeichnet. Auch wurde jetzt Munition mit unterschiedlichen Kalibern aus bereits bestehenden Rahmenverträgen abgerufen. Zuvor hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages die Beschaffungsvorhaben gebilligt.

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Kiel. Am Freitag vergangener Woche (7. Juli) kehrte das Segelschulschiff „Gorch Fock“ der Deutschen Marine nach gut vier Monaten wieder in seinen Heimatstützpunkt Kiel-Wik zurück. Damit endete die 175. Auslandsausbildungsreise (AAR), die Schiff und Besatzung über Spanien (La Coruna und Cadiz), Portugal (Funchal auf Madeira und Ponta Delgada auf den Azoren) sowie Irland (Cork) wieder zurück in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt führte.

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Den Haag (Niederlande). In der Nacht auf den 14. Juni, gegen 2:04 Uhr, ereignete sich eines der schlimmsten Bootsunglücke der vergangenen Jahre. Ein mit 500 bis 700 Migranten völlig überladener Fischkutter sank auf dem Weg von Afrika nach Europa. Nach Angaben von Überlebenden war das Boot von der libyschen Stadt Tobruk aus in See gestochen. Der Unglücksort rund 50 Seemeilen südwestlich der Halbinsel Peloponnes liegt genau über dem Calypsotief – mit mehr als 5000 Metern die tiefste Stelle des Mittelmeers. Die Behörden gehen davon aus, dass ein Großteil der Passagiere ums Leben kam – darunter viele Kinder. 104 Menschen konnten gerettet werden, auch die neun mutmaßlichen Schleuser aus Ägypten, die später festgenommen wurden.

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Koblenz/Bremen. Die Deutsche Marine wird voraussichtlich im Jahr 2029 von der NVL Group das erste von insgesamt drei neuen Flottendienstbooten erhalten. Die 132 Meter langen Boote dienen nach der Indienststellung der verbesserten elektronischen Aufklärung und Informationsbeschaffung und werden nach und nach die dann bereits seit mehr als 40 Jahren in der Nutzung befindlichen „Alster“, „Oker“ und „Oste“ – Flottendienstboote der Klasse 423 – ablösen. Für den Neubau waren zunächst rund 2,1 Milliarden Euro veranschlagt worden, mittlerweile ist von einem Finanzvolumen für dieses Beschaffungsprojekt in Höhe von 3,2 Milliarden Euro die Rede.

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